Wenn Kunden sagen sie haben kein Geld: 7 Dinge, die wirklich gemeint sind

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wenn kunden sagen sie haben kein geld
Wenn Kunden sagen, sie haben kein Geld, kommen Sie womöglich auf die Idee, Ihre Preise zu senken - was das Problem Ihres Kunden nicht lösen würde.

Wenn Kunden sagen, sie haben kein Geld, passiert das hin und wieder durch E-Mails oder durch Aussagen, wie diese hier:

Ihr Angebot ist so toll, ich wünschte, ich könnte es mir leisten!

Eines Tages werde ich mit Ihnen arbeiten … !

Im Moment [Weihnachten, Ostern, Ende des Monats, Anfang des Jahres …] geht es nicht. Sobald mehr Geld da ist, bin ich bei Ihnen!

Geht es Ihnen auch so, dass Sie sich fragen, ob Ihr Angebot einfach zu teuer ist?

Oder welcher Preis eine Summe ist, bei der sehr viel mehr Kunden sagen: Das ist aber ein Schnäppchen!

Lassen Sie uns darüber sprechen.

Über die Frage, was diese E-Mails oder Aussagen bedeuten.

Und was Sie als Business-Inhaber tun sollten – und was nicht.

Was wenig (bis nichts) bringt, wenn Kunden sagen sie haben kein Geld.

Wenn wir uns die Aussagen von Menschen anschauen, die unser Training, Coaching oder Consulting nicht kaufen (weil es für sie zu teuer ist), ist es wichtig das Konzept des „nahe-liegenden Grundes“ zu verstehen.

Sie kennen ihn schon lange, da bin ich sicher.

Ich kenne ihn ebenfalls.

Und er hat damit zu tun, dass wir einen Default-Modus haben, wenn es um Gründe geht. Was sind die wichtigsten Gründe, warum wir sagen, dass etwas nicht geht? Sie sagen es … Zeit und Geld.

Normalerweise machen wir Menschen Platz für die Dinge, die uns wichtig sind. Und wir finden einen Weg, sie zu finanzieren. Vielleicht nicht die Harley oder den Sportwagen, aber dennoch.

Viele Dinge bekommen wir hin.

Warum sagen wir also, dass es an Zeit oder Geld liegt? Weil wir nicht über alles in epischer Breite sinnieren, spekulieren oder nachdenken wollen. Unser Leben ist kompliziert genug.

Wir nehmen den nächstbesten Grund und sind damit gut, weil es für uns damit auch tatsächlich gut ist.

Was uns zu zwei Prämissen führt, wollen wir verstehen, was gemeint ist, wenn Kunden sagen, sie haben kein Geld.

#1: Wer kein Geld hat, will nicht „diese Sache“.

Die einzigen Menschen, die wirklich kein Geld haben, sind diejenigen, die tatsächlich keines haben. Keins. Im Sinne von: Wenn sie von etwas träumen, haben diese Träume mit den Basics im Leben zu tun.

Nicht mit unserem Business Mastery Program .

Nicht mit unserem Coaching.

Diese Menschen erwarten auch nicht, in näherer Zukunft zu Geld zu gelangen.

Weshalb sie normalerweise nicht im Internet nach Dingen suchen, die sie sich nicht leisten können.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Doch grundsätzlich quälen wir Menschen uns nicht selbst, indem wir unsere Nase vor das Schaufenster mit den Sachen drücken, die wir nicht haben können.

#2: Menschen die kein Geld haben, sprechen nicht darüber. Öffentlich.

Denn das Gefühl kein Geld zu haben, ist nicht schön. Und ich weiß das so genau, weil ich es kenne.

Diese Menschen senden keine E-Mails, die diesen Zustand auch noch öffentlich dokumentieren. Sie schweigen. Oder sie werden kreativ.

Mehr dazu am Ende dieses Artikels.

Menschen die sagen, dass sie sich Ihre Sache nicht leisten können, sagen nicht die ganze Wahrheit. Sie lügen nicht notwendigerweise.

Die Dinge sind nur etwas komplexer, als sie es in ihrer E-Mail an Sie ausdrücken.

Das ist wirklich gemeint, wenn Kunden sagen, sie haben kein Geld.

Grund #1: Ich habe ein schlechtes Gewissen

Ich habe schon so sehr von deinen Gratis-Informationen profitiert und noch nie etwas gekauft. Jetzt fühle ich mich deshalb schlecht.

Ich will mich nicht schlecht fühlen. Deshalb ist das eine wirklich gute Erklärung.

Grund #2: Ich habe Angst vor einer neuen Enttäuschung.

Die letzten fünf vergleichbaren Kurse oder Coachings, die ich gekauft habe, waren ein Reinfall. Ich fühle mich wie ein Idiot, weil ich auf diese Sachen hereingefallen bin.

Ich hätte es besser wissen müssen. Jetzt traue ich mich nicht, das Risiko einzugehen.

Grund #3: Ich habe Angst, nicht umzusetzen.

Ich habe ein halbes Dutzend solcher Kurse, Coachings, Trainings schon gemacht. Und ich habe mich nicht einen Zentimeter bewegt. Nichts getan. Nichts umgesetzt. Nichts erreicht.

Ich traue mir selbst nicht. Was, wenn es diesmal wieder genauso ist?

Grund #4: Ich habe schon zu viel Geld ausgegeben.

Mein Partner ist ziemlich sauer, weil ich in der letzten Zeit zu viel Geld ausgegeben habe. Nicht für Kurse. Aber für Dinge, die nur für mich waren.

Und deshalb kann ich unser Konto jetzt nicht weiter belasten.

Grund #5: Ich habe andere Prioritäten.

Diese Sache hat für mich keine besondere Priorität. Ich sage zwar, dass ich ein echtes Business haben will. Aber am Ende ist es nicht so wichtig, dass ich den Preis dafür bezahlen will.

Ich möchte es lieber langsam angehen lassen. Aber das klingt lahm.

Grund #6: Ich habe ein Geld-Ding.

Ich denke, dass ich für mich nicht so viel Geld ausgeben kann. Das habe ich noch nie getan. Das ist schräg, das ist mir bewusst. Aber ich kann nicht aus meiner Haut.

(Und ich ahne, dass ich deshalb zu wenig Geld verdiene.)

Grund #7: Mein Business muss erst Geld bringen, bevor ich etwas ausgeben kann.

Ich wirtschafte nicht wie ein Unternehmer, der sich fragt, wie er sein Business voran bringen kann, sondern wie ein Angestellter. Da bekam ich mein Gehalt am Ende des Monats.

Und das habe ich ausgegeben. Ich möchte es jetzt genauso halten. Damit fühle ich mich wohler.

Fazit: 

Diese Menschen haben Geld. Sie geben es lediglich für andere Dinge aus, als für Ihr Angebot.

Das macht sie keineswegs zu schlechten Menschen. Doch es wäre fatal, wenn Sie Ihr Business hinterfragen für Gründe, die nicht mit Ihrem Business zu tun haben.

Oder wenn Sie sich schlecht fühlen, weil Sie Geld verdienen.

 

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Was Menschen tun, die wirklich kein Geld haben.

Menschen, die wirklich kein Geld haben, finden sich entweder damit ab, dass diese Sache jetzt für sie nicht zu haben ist. Sie wissen, dass ihre Situation jetzt so ist und nicht anders.

Sie träumen nicht von Ihrem Kurs oder Coaching, wie sie nicht von einer Kreuzfahrt träumen. Siehe oben …

Oder … diese Menschen werden kreativ.

Sie wissen, dass da eine Steuernachzahlung auf sie wartet. Und die planen sie dafür ein. Oder eine Erbschaft. Sie verkaufen ihr Auto, ihr Motorrad, ihr Tafelsilber.

Zuweilen verzichten sie auf Urlaub.

Sie nehmen einen Kredit auf.

Oder sie sparen sehr, sehr ernsthaft für eine lange Zeit.

Sie melden sich vom Fitnessstudio ab.

Sie gehen nicht mehr auswärts essen.

Sie verzichten auf ihren Latte oder die finanzielle Zuwendungen für das lokale Tierheim.

Sie nehmen einen Mini-Job an.

Wir hatten Kunden, die die Teilnahme an einem Kurs mit monatlich 50 Euro abzahlten, weil sie davon überzeugt waren, dass er ihnen viel für ihr Business bringen würde.

Wie sollten Sie sich verhalten, wenn Sie eine solche E-Mail erhalten?

Sie haben drei Möglichkeiten. Und alle drei hängen davon ab, an welcher Stelle Sie sich mit Ihrer Firma und Ihrem Marketing befinden.

Möglichkeit #1: Sie tun gar nichts.

Sie wissen, Ihre Preise sind o.k., weil die Mehrheit Ihrer Kunden Ihnen genau das sagt. Oder weil Sie durchaus eine angemessene Anzahl von Verkäufen regelmäßig tätigen.

Möglichkeit #2: Sie bieten Ratenzahlung an.

Viele Solo-Unternehmer fühlen sich mit monatlicher Zahlung wohler, weil es das gefühlte Risiko senkt. Die Jahresmitgliedschaft in unserer Unternehmer-Community Powerhouse ist viel günstiger, als die monatliche Rate.

Dennoch wählen Mitglieder diese Form der Zahlung.

Wenn Ihre Kunden überwiegend sehr neu im Business sind, ist das ein wichtiger Aspekt. Denn unser Investitionsverhalten ändert sich erst langsam mit den Jahren als Unternehmer.

Möglichkeit #3: Sie überprüfen Ihr Marketing.

Ob wir einen Preis als angemessen oder nicht betrachten, hat mit dem gefühlten Wert einer Sache zu tun. Wenn ich diesen Wert nicht erkenne, ist kein Preis angemessen.

Gut möglich, dass Sie an dieser Stelle noch mehr tun können, um Kunden den gefühlten Wert Ihrer Sache zu zeigen.

Mit guten Testimonials.

Indem Sie die Ergebnisse stärker betonen.

Oder indem Sie das gefühlte Kaufrisiko senken. 

Voilà … hier haben Sie es.

Keine grauen Haare mehr, keine Sorgen.

Wenn Ihnen danach ist, verbessern Sie Ihr Marketing, was immer eine gute Idee ist. Aber sonst verschwenden Sie keinen Gedanken mehr daran, ob Ihre Preise zu hoch sind, weil Kunden sagen, sie haben kein Geld.

Antworten Sie nicht auf derartige E-Mails. Rechtfertigen Sie sich nicht. Und ärgern Sie sich nicht.

Üblicherweise sind es Menschen, die nett zu Ihnen sein wollen.

Und wer weiß? Mit dem nächsten Kurs, Workshop oder Training von Ihnen könnte sich schon alles ändern. Weshalb Sie am Ball bleiben sollten, was Ihre Angebote angeht.

Zusammenfassung

Und hier haben Sie es … 7 Dinge, die wirklich gemeint sind, wenn Kunden sagen, sie haben kein Geld. Die Versuchung ist groß, sich den Kopf zu zerbrechen, wenn Sie derartige Nachrichten bekommen.

Oder sich zu fragen, was Sie falsch gemacht haben.

Wahrscheinlich ist, dass Sie alles richtig machen. Zuweilen kommen wir zum falschen Zeitpunkt mit dem falschen Angebot.

Nicht mehr und nicht weniger.

 

 

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Andrea Lekies

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