Angebotsseiten schreiben, die verkaufen: 10 wichtige Punkte

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Wollen Sie Angebotsseiten schreiben, die verkaufen, ist es eine gute Idee, sich nicht auf Ihr Bauchgefühl zu verlassen.

Warum?

Weil wir selbst naturgemäß ein wenig parteiisch sind, was unser eigenes Angebot angeht. Und das bedeutet – wir sehen unser Angebot nicht mit den Augen eines potenziellen Kunden, der ganz spezifische Informationen benötigt.

Die wichtigsten Tipps, die Ihnen dabei helfen werden, mehr von Ihren Angeboten zu verkaufen, erfahren Sie hier.

Wollen Sie erfolgreiche Angebotsseiten schreiben, braucht es Struktur.

Im Marketing-Jargon ist das, worüber wir hier sprechen, eine Sales Page, eine Verkaufsseite. Als ich meine erste schreiben sollte – vor über 12 Jahren – war ich ratlos.

Seitdem habe ich rund 200 Verkaufsseiten für eigene Kurse, Coachings & Trainings geschrieben.

Und ich nehme mir viel Zeit dafür, weil das eine der Stellen ist, wo wir beeinflussen, ob wir als Business Inhaber Umsatz machen oder ihn verlieren.

Eine gute Verkaufsseite ist der einfachste Weg, Ihren Umsatz zu erhöhen.

Dennoch machen wir uns oft zu wenig Gedanken darüber, wie wir dieses Angebot für Kunden überzeugend verpacken.

Hier einige der Bausteine, die Sie berücksichtigen sollten, wollen Sie Angebotsseiten schreiben, die Kunden gewinnen.

Sind Sie bereit?

Das hatte ich gehofft …

#1 – Starten Sie mit einer kraftvollen Überschrift.

An dieser Stelle können Sie leicht 80 bis 95% Ihrer potenziellen Kunden verlieren. Denn wenn Ihre Überschrift nicht verspricht, wonach diese Menschen suchen, gehen diese Menschen wieder.

Profis verwenden deshalb viel Zeit auf die Überschrift. Plus – die Überschrift gibt Ihnen den „one thought“.

Der „one thought“ oder Leitgedanke ist wie ein roter Faden für Ihren Text. Und er hilft Ihnen, sich beim Schreiben nicht zu verlieren.

Achten Sie darauf, dass Ihre Überschrift Kunden ein starkes Versprechen macht.

#2 – Nutzen Sie Empathie.

Viele Verkaufsseiten machen den Fehler, sofort in die Beschreibung der Features und Benefits einzusteigen. Sie nennen also Bestandteile des Angebots und den möglichen Nutzen.

Das ist nicht falsch.

Doch der erste Schritt auf einer Verkaufsseite ist die Herstellung von Relevanz.

Was Sie mit der Überschrift starten, wird im ersten Satz fortgeführt: Sie zeigen, dass Sie verstehen, wo Ihr Kunde steht. Und wie es ihm oder ihr geht.

Sie könnten dazu sagen: In den Schuhen meines Kunden gehen.

Doch es geht weit darüber hinaus. Denn wenn Sie besser als Ihr potenzieller Kunde in Worte fassen, wie es ihm geht, qualifiziert Sie das.

Wenn du beschreiben kannst, wie es mir geht, kannst du mir auch helfen, ist die Annahme.

Und sie stimmt ganz einfach, weil sie stimmt.

#3 – Alternativ: Erzählen Sie Ihre Geschichte.

Dieser Punkt muss nicht direkt auf Ihrer Verkaufsseite stehen. Und es hängt davon ab, wie viel Erfahrung Sie beim Schreiben haben.

Wir stellten irgendwann fest, dass Interessenten an unseren Kursen oder Coachings oft auf unserer About Seite landeten.

Verständlicherweise.

Denn Kunden suchen nach spezifischen Informationen, bevor sie kaufen. (9 sind es, um genau zu sein.)

Deshalb erzählen Sie etwas über sich. Entweder kurz und knapp direkt auf Ihrer Verkaufsseite. Oder auf Ihrer About-Seite.

Falls Sie denken, dass es auf Ihrer About Seite zu umfangreich wird – stellen Sie es auf eine Unterseite der About Seite.

Es zeigt, wie Sie als Mensch sind und das ist nicht ganz unwichtig.

#4 – Zeigen Sie sich.

Dieser Punkt knüpft an den letzten an. Ich stolpere ich immer wieder über Anbieter, die kein Foto von sich auf ihrer Verkaufsseite, geschweige denn auf ihrer Webseite verwenden.

Menschen wollen wissen, von wem sie kaufen.

Lassen Sie ein gutes Foto von sich machen.

Und verwenden Sie es.

#5 – Strukturieren Sie Ihre Angebotsseite.

Internet-Nutzer nicht geduldig. Wenn Ihre Seite also schwer lesbar ist, sagen Sie im Grunde zu Besuchern: Geh weg.

Und das geschieht in Bruchteilen von Sekunden.

Was ist professionelle Strukturierung?

  • Saubere Aufteilung der Segmente einer Verkaufsseite.
  • Eine vernünftige Schriftgröße.
  • Schriftart (mit und ohne Serifen).
  • Aufzählungen.
  • Zwischenüberschriften.

Sie können viel tun, um die Verweildauer auf Ihrer Verkaufsseite zu erhöhen. Kunden wühlen sich nicht durch Informationswirrwarr.

Sie gehen.

#6 – Verwenden Sie Kundenaussagen richtig.

Dieser Punkt ist selbsterklärend. Denn eine Kundenaussage sollten Sie genauso behandeln, wie einen Text, den es zu optimieren gilt.

Bedenken Sie – die richtige Kundenaussage, optisch perfekt aufbereitet – trägt Kunden über die Kaufhürde, weil sie die Macht hat, Ängste aufzulösen.

Nutzen Sie diese Macht.

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#7 – Den nächsten Schritt glasklar machen.

Die Rede ist vom CTA oder Call to Action. Sie denken, Sie haben Ihr Angebot glasklar beschrieben und jetzt wissen Ihre Kunden, was zu tun ist. So ist es oft nicht.

Kunden schließen nicht von selbst darauf, was der nächste Schritt ist.

Sie sind nicht dumm.

Doch diese Menschen haben viel zu tun und verwenden nicht viel Zeit auf Angebote, denn es gibt ja so viele.

Deshalb – wenn Sie mehr Kunden gewinnen wollen, machen Sie alles glasklar. So klar, dass ein Fünfjähriger wüsste, was als Nächstes zu tun ist.

#8 – Eliminieren Sie die Navigation.

Sie kennen die Theorie um die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches? Sie ist angeblich höher als die des Menschen. Wir alle kämpfen um die Aufmerksamkeit unserer Kunden.

Wenn Sie die Leser Ihrer Verkaufsseite also auf andere Seiten schicken, indem Sie darauf verlinken, was passiert?

Sie sind weg.

Ähnliches gilt für die Webseiten Ihrer Kunden in Testimonials. Wir verlinken gerne und oft auf die Webseiten unserer Kunden.

Nicht auf Angebotsseiten.

#9 – Alle relevanten Informationen nennen.

Es existiert eine alte Streitfrage unter Copywritern, also Profis im Genre der Verkaufstexte. Und die lautet: Wie lang soll/darf eine Verkaufsseite sein?

Die Antwort ist einfach: Sie müssen alle relevanten Informationen auflisten. Im Beratungsgeschäft spricht man sogar von insgesamt 40 Informationen, die Kunden benötigen, bevor sie eine Kaufentscheidung fällen. 

Doch zumindest sollten Sie diejenigen auflisten, die im direkten Zusammenhang mit Ihrem Angebot stehen.

Sie wissen: Verwirrte Kunden kaufen nicht.

Und sie fragen auch nicht.

#10 – Starten Sie mit dem Ende im Kopf.

Überlegen Sie, was Sie erreichen wollen. Und wen Sie erreichen wollen. Ohne diese Klarheit verlieren Sie sich in einer heillosen Nutzenargumentation.

Sie können es nicht jedem recht machen. Nicht im wirklichen Leben, nicht Kunden, nicht den Besuchern Ihrer Angebotsseite.

Das ist so, als ob Sie in einem Restaurant Gerichte anbieten wollen, die jedem schmecken. Egal welcher Ernährungsrichtung sich jemand verschrieben hat:

Carnivore, Veganer, Vegetarier, Ovo-Lacto-Vegetarier, Lacto-Vegetarier, Ovo-Vegetarier, Flexitarier, Pescetarier, Frutarier, Low-Carb, Paleo, halal, koscher …

Es ist unmöglich.

Sie würden alle Besucher verlieren, weil Sie keine klare Richtung hätten.

Zusammenfassung

Wollen Sie erfolgreiche Angebotsseiten schreiben, gehen Sie nicht von Ihrem Bauchgefühl aus. Was auf einer Verkaufsseite stehen sollte, hat weniger mit Gefühl als mit Fakten zu tun.

Alles startet damit zu wissen, was Kunden benötigen, um sagen zu können: Ich verstehe diesen Preis und was es mir bringt. Deshalb kaufe ich hier.

Es ist keine Raketenwissenschaft. Und Sie benötigen weniger Talent, als Sie vermuten. Aber Sie müssen wissen, welche Elemente Kunden dazu bewegen, sich zu entscheiden.

 

 

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