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Wie Sie Angebotsseiten schreiben, die verkaufen

von , zuletzt aktualisiert am 21. August 2019

Egal in welcher Branche Sie tätig sind … Sie sind wahrscheinlich schon über die Herausforderung gestolpert, Ihre Beratung, Coaching, Training oder Kreativ-Services Online zu verkaufen.

Vielleicht haben Sie auf einer Seite Ihrer Webseite ein paar Zeilen dazu geschrieben. Und hofften, das Angebot spricht für sich selbst.

Vielleicht gingen Sie noch einen Schritt weiter und versahen das Ganze mit einem Bild und dem Preis.

Doch Sie erhalten nicht annähernd die Anzahl von Käufen oder Buchungen, die Sie erhofft hatten. Und das hat einen ganz einfachen Grund …

Sie benötigen bestimmte Elemente, damit Ihre Beschreibung Ihr Angebot auch verkauft

Im Marketing-Jargon ist das, worüber wir hier sprechen eine Sales Page, also eine Verkaufsseite. Und ich erinnere mich, als ich eines unserer ersten Produkte beschreiben sollte und vollkommen hilflos war.

Ich tat, was man tut, wenn man keine Ahnung hat: Ich befragte das Internet.

Das war vor über 12 Jahren und seitdem habe ich an die 200 Verkaufsseiten für eigene Kurse, Coachings & Trainings geschrieben.

Doch eins hat sich nicht verändert: Ich verwende sehr viel Akribie darauf, weil ich weiß: An dieser Stelle liegt der Unterschied zwischen ein, zwei oder fünf Anmeldungen. Versus 15 oder 50 Anmeldungen.

Eine gute Verkaufsseite ist der schnellste Weg, Ihren Umsatz zu erhöhen

Denken Sie nur daran, wie lange es dauert, ein Angebot zu kreieren. Dennoch machen sich die wenigsten Gedanken darüber, wie sie dieses Angebot auch Online für Kunden in sinnvolle, überzeugende Häppchen verpacken.

Wir nennen Ihnen einige der Bausteine, die Sie auf Ihrer Verkaufsseite berücksichtigen sollten.

(Welche 8 psychologischen Elemente Sie zusätzlich benötigen zeigen wir in unserem Workshop: Verkaufsseiten erstellen, die Kunden gewinnen.  Sie erhalten u.a. zwei komplette Templates, um Ihre Angebote so zu beschreiben, dass Sie mit den Bestellungen über diese Seite endlich zufrieden sind.)*

Sind Sie bereit? Das hatte ich gehofft …

#1 – Starten Sie mit einer kraftvollen Überschrift

An dieser Stelle können Sie leicht 80 bis 90% Ihrer potentiellen Kunden verlieren. Denn wenn Ihre Überschrift nicht verspricht, wonach diese Menschen suchen, war die Arbeit umsonst.

Weshalb Profis den Großteil ihrer Zeit darauf verwenden.

Plus – die Überschrift gibt Ihnen den so wichtigen „one thought“. Den roten Faden, damit Sie dabei bleiben. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Überschrift einen starken Benefit verspricht.

(Im Workshop ist eine Übung, mit der Sie herausfinden, was das für Ihre Zielkunden ist.)

#2 – Nutzen Sie Empathie

Viele Verkaufsseiten machen den Fehler, sofort in die Beschreibung der Features oder Benefits einzusteigen. Sie nennen also Bestandteile des Angebots und den möglichen Nutzen.

Doch der erste Schritt auf einer Verkaufsseite ist die Herstellung von Relevanz.

Was Sie mit der Überschrift gestartet haben, wird im ersten Satz fortgeführt: Sie zeigen, dass Sie verstehen, wo Ihr Kunde steht. Und wie es ihm oder ihr geht.

Sie könnten dazu sagen: In den Schuhen meines Kunden gehen. Doch es geht weit darüber hinaus. Denn wenn Sie besser als Ihr potentieller Kunde in Worte fassen, wie es ihm geht, qualifiziert Sie das.

„Wenn du beschreiben kannst, wie es mir geht, kannst du mir auch helfen“, ist die Annahme.

Und sie stimmt ganz einfach, weil sie stimmt.

#3 – Alternativ: Erzählen Sie Ihre Geschichte …

Oft sind wir unseren Kunden ganz einfach einige Jahre voraus. Wir sind in gewisser Weise die Rohfassung unserer Zielkunden. Das ist nicht immer der Fall, aber falls ja, können Sie es nutzen.

Ein gutes Beispiel ist unsere Coaching-Klientin Anne Zahnow. Anne bietet auf ihrer Webseite: Einfach füttern Beratung für Hundebesitzer. Anne hat  umfangreiche Ausbildungen absolviert, weil ihr eigener Hund kaum Chancen auf ein langes (oder lebenswertes) Leben hatte aufgrund seiner Erkrankungen.

Durch eine andere Art der Ernährung konnte sie ihn innerhalb kurzer Zeit stabilisieren. Und Timmi ist mittlerweile schon sehr betagt und erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit.

Diese Geschichte ist Proof. Und sie stellt Relevanz zu den Themen ihrer Kunden her.

#4 – Zeigen Sie sich

Es ist eigentlich selbstverständlich. Dennoch stolpere ich immer wieder über Anbieter, die kein Foto von sich auf ihrer Webseite, geschweige denn auf ihrer Verkaufsseite verwenden.

Menschen wollen wissen, von wem sie kaufen. Punkt.

Lassen Sie ein gutes Foto von sich machen. Und verwenden Sie es.

#5 – Strukturieren Sie Ihre Angebotsseite professionell

Wir Internet-Nutzer sind alles, nur nicht geduldig. Wenn Ihre Seite also schwer lesbar ist, sagen Sie im Grunde zu Besuchern: Geh weg. Und das geschieht in Bruchteilen von Sekunden.

Was ist professionelle Strukturierung?

  • Saubere Aufteilung der Segmente einer Verkaufsseite (siehe die 8 Elemente).
  • Eine vernünftige Schriftgröße, die mit dem Alter Ihrer Zielkunden zunimmt.
  • Sinnvoller Einsatz serifenloser Schrift (gemixt mit Serifen).
  • Die Verwendung von Aufzählungen.
  • Zwischenüberschriften zum Scannen …

Sie können sehr viel tun, um die Verweildauer auf Ihrer Verkaufsseite (und Webseite allgemein) zu erhöhen. Kunden wühlen sich nicht durch Informationswirrwarr. Sie gehen.

#6 – Verwenden Sie Kundenaussagen richtig

Dieser Punkt ist selbsterklärend. Außer … verwenden Sie die richtigen Kundenaussagen. Sie sollten a. zu dem Thema Ihres Angebots passen. Und b. konkret & spezifisch sein.

Eine echte und überzeugende Kundenaussage trägt Kunden über die gefürchtete Kaufhürde, weil sie im tiefsten Innern Ängste vaporisieren kann. Und das vorbei an unserer allzeit skeptischen Amygdalla.

Hier finden Sie Beispiele.

#7 – Machen Sie den nächsten Schritt glasklar

Die Rede ist vom CTA oder Call to Action. Sie denken, Sie haben Ihr Angebot perfekt beschrieben und jetzt folgt für Ihre Kunden die Überlegung, was zu tun ist, so automatisch, wie nach einem Regenguss im Hochsommer wieder die Sonne scheint.

So ist es nicht.

Kunden schließen nicht von selbst darauf, was sie als nächsten Schritt tun sollen. Also ein Angebot anfordern. Oder ein kostenloses Strategiegespräch buchen. Anrufen oder vorbeikommen.

Und Sie ahnen es … an der Stelle verlieren Sie erneut potentielle Kunden.

#8 – Eliminieren Sie die Navigation

Sie kennen die Geschichte mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches? Sie ist angeblich höher, als die des Menschen. Und wir alle kämpfen um die Aufmerksamkeit unserer Kunden.

Wenn Sie die Leser Ihrer Verkaufsseite also auf andere Seiten schicken, was passiert?

Sie sind weg.

Ähnliches gilt für die Webseiten Ihrer Kunden in Testimonials. Wir verlinken gerne und oft auf die Webseiten unserer Kunden. Nicht auf einer Verkaufsseite.

#9 – Listen Sie alle relevanten Informationen für Ihr Angebot auf

Es existiert eine alte Streitfrage unter Copywritern, also Profis in dem Genre der Verkaufstexte: Wie lang soll/darf eine Verkaufsseite sein?

Die Antwort ist einfach: Sie müssen alle relevanten Informationen auflisten. Nicht mehr und nicht weniger. (Welche das sind zeigen wir mit Beispielen im Workshop: Verkaufsseiten erstellen, die Kunden gewinnen.)

Sie kennen meinen Ausspruch: Verwirrte Kunden kaufen nicht. Und sie fragen auch nicht.

#10 – Starten Sie mit dem Ende im Kopf

Ein großer Fehler bei der Erstellung Ihrer Angebotsbeschreibung ist dieser: Sie berücksichtigen nicht, was Sie am Ende erreichen wollen. Und finden sich früher oder später in einem „Argumentationsfeldzug“ wieder, um jeden Leser zu überzeugen.

Verständlich.

Und unmöglich.

Das ist etwa so, als ob Sie ein Gericht in einem Restaurant anbieten wollen, dass jedem schmeckt. Egal welcher Ernährungsrichtung sich jemand verschrieben hat: Hardcore-Fleischesser, Veganer, Vegetarier, Ovo-Lacto-Vegetarier, Lacto-Vegetarier, Ovo-Vegetarier, Flexitarier, Pescetarier, Frutarier, Low-Carb, Paleo, halal, koscher …

Sie sehen – unmöglich. Sie würden alle verlieren, weil diese Menschen verhungert wären, bevor Sie sich durch Ihre Angebot gelesen hätten.

Zusammenfassung

Wenn Sie immer wieder erklären müssen, warum Billig-Angebote in Ihrer Branche gleichbedeutend sind mit „schlecht“,  ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass Sie Ihr Angebot noch nicht ideal präsentieren.

Womöglich sagen Sie jetzt, aber hier geht es doch um die Beschreibung auf einer Verkaufsseite. Das stimmt. Und alles startet damit, dass Sie wissen, was Kunden benötigen, um sagen zu können: Ich verstehe diesen Preis und was es mir bringt. Deshalb kaufe ich hier.

Das Gute ist – es ist keine Raketenwissenschaft. Und Sie benötigen weniger Talent, als Sie vermuten. Aber Sie müssen wissen, welche Elemente Kunden dazu bewegen, sich zu entscheiden.

 

 

Was könnten Sie jetzt tun?

Tragen Sie sich ein für die wichtigste (kostenlose) Ressource, um Ihr Angebot auf den Punkt zu bringen.

Nehmen Sie die Abkürzung zur erfolgreichsten Angebotsseite, die Sie je erstellt haben (mit unserem Workshop 😉 ).

Lesen Sie: 23 Tipps, wie Sie Kunden unsichtbar überzeugen

Andrea Lekies

Hallo, ich bin Andrea und habe Passion & Profit 2012 ins Leben gerufen. Ich bin der Nerd, der lieber über Verkaufen & Businessaufbau schreibt, als shoppen zu gehen. Aber die meiste Zeit treffen Sie mich in unserer Unternehmer-Community Powerhouse...Folgen Sie uns auf Pinterest

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