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Als Selbständiger Ziele erreichen: Drei Tipps, die es ungemein erleichtern

von , zuletzt aktualisiert am 09. August 2019

Lassen Sie uns über Ihr mächtigstes Organ sprechen:

Ihr Gehirn.

Es ist ein Meisterwerk, kann unglaubliche Dinge erdenken, kreieren, bauen. Der Muskel zwischen unseren Ohren ist der komplexeste Computer der Welt.

Und er kann sich in Sekunden in „das komplexeste Furz-Kissen verwandeln“, wie Kevin Dutton, Hirnforscher, es ausdrückt.

Lassen Sie uns darüber sprechen, was das für Sie bedeuten kann. Und wie Sie dennoch zuverlässig Ihre unternehmerischen Ziele erreichen.

Warum uns das Gehirn manchmal boykottiert. Und wie Sie das verhindern.

Wir zeigen anhand von zwei Geschichten, wie einfach manchmal die Lösung ist. Beim Businessaufbau und auch sonst. Und wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Danach zeigen wir drei Tipps. Und eine Übung, falls Sie einmal feststecken.

Geschichte Nummer 1

Paddeltour auf der Mecklenburgischen Seenplatte. Über das Wasser gleiten und abends am Lagerfeuer sitzen. Traumhaft, wären da nicht schmerzende Arme, so dass wir kaum von der Stelle kamen.

Eines Tages zieht ein Pärchen, sehr viel älter als wir, schnell an uns vorbei.

Die beiden steuern auf dieselbe Insel zu. Bis wir ankommen grillen sie schon. Unsere Verzweiflung siegt über die Schmach und wir fragen, was wir falsch machen.

Es ist eine winzige Drehung des Unterarms, während man das Paddel aus dem Wasser hebt. Eigentlich logisch. Am nächsten Tag legen wir die doppelte Strecke zurück…

Geschichte Nummer 2

Jeder weiß, ausreichend Wasser zu trinken ist wichtig. Besonders bei der Arbeit.

Doch Mike vergaß es immer wieder und bekam Kopfschmerzen. Nichts half. Keine Zettel, keine Erinnerung. Bis er folgendes tat: Jeden Morgen stellt er eine neue Flasche Wasser auf seinen Schreibtisch.

Abends ist diese Flasche leer …

Warum unser Gehirn das Ziele erreichen so widerwillig unterstützt

Unser Gehirn sieht die Dinge nicht objektiv. Hirnforscher zeigen seit langem: Realität ist, was unser Gehirn daraus macht. Es filtert und verpackt Informationen, bevor wir sie bewusst wahrnehmen. Und das tut es basierend auf Erlerntem oder basierend auf Vorurteilen.

Wenn es um unsere Arbeit geht, kann das dazu führen, dass wir tun, was wir schon immer getan haben. Was zu denselben Ergebnissen führt, die wir immer haben. Derselbe Umsatz, derselbe Frust.

Die gewünschten Quantensprünge, die wir in unserem Business anstreben, sind so nicht möglich.

Was Sie dagegen tun können?

Hier sind 3 Tipps und eine Übung, wie Sie Ihr Gehirn überreden, Ihnen beim Ziele erreichen zu helfen:

Tipp # 1 – Vernachlässigen Sie die Logik

Wir alle haben eine dunkle Seite. Sie sorgt dafür, dass wir etwas nicht tun, obwohl wir wissen, dass wir es tun sollten. Oft wollen wir es sogar tun und tun es trotzdem nicht. Wenn wir

  • abnehmen wollen, ist es logisch, dass wir mehr Sport machen sollten.
  • mehr Geld verdienen wollen, ist es logisch, dass wir mehr Kunden benötigen.
  • eine Firma aufbauen wollen, ist es logisch, dass wir die Schritte gehen, die nötig sind.

Und genau hier liegt der Haken: Die Logik.

Viele Tipps sagen uns, WAS wir tun sollen. Doch wir wissen längst, WAS wir tun sollen. Wasser trinken ist wichtig. Weiß jeder – tut es deshalb jeder, der es tun möchte?

Nein. Das Wissen um das WAS hilft nicht.

Wir müssen lernen, WIE wir etwas in die Tat umsetzen.

Dabei helfen Mini-Systeme, wie das Scripting, das den Arbeitstag strukturiert.

Dabei hilft die Kenntnis der Richtung, wie beispielsweise zu wissen, was die Schritte sind, um mehr Kunden zu gewinnen. 

Tipp # 2 – Schicken Sie sich eine Postkarte aus der Zukunft

In unserer Unternehmer-Community bitten wir Mitglieder, sich etwas in Ihrem Business vorzunehmen, auf das Sie sich konzentrieren wollen.

Beispielsweise bessere Verkaufsbotschaften schreiben, das Artikel-Marketing systematisieren, die Anzahl der Besucher auf der Webseite erhöhen.

Dann bitten wir sie, dafür ein Ziel zu setzen und fragen: Wie ist es, wenn Sie das Ziel erreicht haben? Der Grund für diese Frage: Wir wollen, dass Teilnehmer nicht nur ein Ziel festlegen, sondern das Gesamtbild sehen.

Es geht um das Warum.

Warum soll ich mich abmühen und schuften?

Diese Frage ist wie eine Postkarte, die Sie von Ihrem eigenen Ziel erhalten. Sie malt ein Bild. IHR Bild. Das hilft Ihnen dabei, sich auf die richtigen Aufgaben zu konzentrieren.

Wenn ein-Ziel-erreichen für Sie bedeutet, für Ihren nächsten Workshop 30 Teilnehmer zu gewinnen, suchen Sie sich Tätigkeiten, die Sie diesem Ziel nahe bringen. Sie werden sich nicht um Dinge kümmern, die damit nichts zu tun haben.

Wenn Sie sagen: Ich will mehr Erfolg mit meinen Workshops haben – ist das ein Freifahrtschein für Stress.

Es ist wie mit Vorbereitungen. Wenn Sie sich vornehmen, für die Geburtstagsparty alles auf Vordermann zu bringen, fühlen Sie Stress, wenn etwas unerledigt bleibt.

Wenn Sie jedoch festlegen, dass Ihr Haus nur vorzeigbar sein soll – und der Keller, die Bügelwäsche und das Putzen der Fenster unwichtig ist – können Sie entspannt dazu übergehen, den Party-Service zu bestellen.

Was Ihren Gästen wahrscheinlich wichtiger ist…

Je realistischer Ihre Vorstellung vom Endresultat, umso wahrscheinlicher, dass Sie Ihr Ziel im Auge behalten.

Tipp # 3 – Vergessen Sie die Uhr. Schauen Sie auf den Kompass

Wenn Sie keinen Erfolg sehen können, fühlen Sie sich erfolglos. Und zwar selbst dann, wenn Sie arbeiten und Fortschritte machen.

Ihr Gehirn ist schlau. Deshalb wird es Sie davon abhalten, Dinge zu tun, die scheinbar nutzlos sind. Wenn Sie nicht denken, dass Sie etwas Sinnvolles tun, ist eine Stunde Networking auf Facebook interessanter, als Ihre To-do Liste.

Sie fühlen sich schlecht und Ihr Gehirn lenkt Ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes. Ablenkung oder eine Aufgabe, die nur entfernt mit Ihrer Arbeit zu tun hat. Das ist der eigentliche Grund, warum Pläne scheitern.

Ihr Gehirn sagt: WOFÜR?

Und Ihr Widerstand lässt sogar erledigte Arbeit nicht als Schritt auf dem Weg zum Ziel erscheinen.

Nur wenn Sie Ihrem Gehirn einen eindeutigen Rahmen geben, etwas, was Sie in einer bestimmten Zeit aus einem bestimmten Grund erledigen, sieht die Sache anders aus.

Versuchen Sie diese Übung mit einer Sache, an der Sie feststecken

Nehmen Sie eine Sache, von der Sie wissen, dass Sie sie planen müssen und fragen sie sich: Was muss alles geschehen, damit es erledigt ist? Nicht perfekt, sondern gut genug.

Schritt 1

Nehmen Sie einen realistischen Zeitraum und überlegen Sie, wie weit Sie in dieser Zeit kommen. Realistisch bedeutet, dass Sie einplanen müssen, dass das Leben dazwischen kommt. Mit Geburtstags-Partys, Schnupfen oder Stress mit der Schwiegermutter.

Schritt 2

Schreiben Sie Ihre Urlaubs-Postkarte. Schreiben Sie auf, warum Sie diese Sache diesmal erledigen werden. Vielleicht, weil Sie jetzt besser wissen, wie Sie es angehen. Vielleicht, weil Ihr neuer Zeitrahmen besser geeignet ist.

Schritt 3

Denken Sie daran, wie Sie sich fühlen, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Malen Sie sich diesen Zustand aus. Dann weiß Ihr Gehirn, dass es einen sinnvollen Grund gibt, diese Sache zu tun. Und Sie werden Ihr Ziel diesmal erreichen.

Bonus-Tipp

Und zu guter Letzt noch ein Tipp, falls Sie an einer Arbeit so gar nichts Gutes feststellen. Fragen Sie sich, was Sie dadurch ermöglichen. Ist diese Aufgabe eine Voraussetzung für eine andere Aufgabe, die Sie gerne tun? Ist es etwas, das in die Richtung geht, die Sie motiviert?

Zusammenfassung

Wollen wir Ziele erreichen, reicht es nicht aus, sie einfach nur aufzuschreiben. Das ist ein Anfang. Doch es gehört noch mehr dazu.

Wenn Sie eine Firma erfolgreich machen wollen, ist das keine kleine Sache. Zumindest dann, wenn Sie Ambitionen haben. Deshalb lernen Sie, wie Sie sich selbst auf Erfolg polen. Wie?

 

 

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Andrea Lekies

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