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Warum Zukunftspläne für ein Business untergehen & wie Sie das Problem lösen

von , veröffentlicht am 07. Oktober 2019

Wenn Sie schon eine Weile im Business sind, haben Sie Pläne für Ihre Firma.

Sie wollen vielleicht ein Business, dass ortsunabhängig funktioniert, weil Sie reisen wollen. Aber Ihre Angebote geben das noch nicht her.

Oder Sie wollen weg von der 1:1 Arbeit – so viel Freude sie Ihnen auch macht, weil Sie mehr Menschen helfen wollen.

Vielleicht wollen Sie andere Preise, Kunden, Projekte. Doch Jahr für Jahr stellen Sie fest: Ich komme mit meinen Plänen nicht wirklich voran.

Und Sie sind weder faul noch eine schlechte Unternehmerin. Ihnen fehlen lediglich die passenden Tools, um dieses Dilemma aufzulösen.

Willkommen im Status-Quo-To-Do-Listen-Dilemma

In diesem Artikel zeige ich Ihnen ein einfaches Tool. Genau genommen sind es vier Zettel, die Sie Ihrem Ziel für Ihre Firma in den nächsten drei Monaten näher bringt, als es in den vergangenen drei Jahren der Fall war.

Interessiert?

Das hatte ich gehofft …

Sie und ich – wir haben das schon erlebt. Das Buch, das wir nach wenigen Kapiteln an die Seite legten – für immer. Der Kurs, den wir nicht bis zum Ende be­suchten. Die Dinge, die wir unbedingt tun wollten und für die wir brannten.

Und dann fehlte die Zeit. Was blieb war oft ein schlechtes Gewissen gepaart mit der Frage: Wie machen andere das?

Der Tag hat für jeden von uns die gleiche Anzahl von Stunden. Den­noch gibt es Menschen, bei denen wir kaum glauben können, wie viel die schaffen. Diese Menschen haben Strategien.

Eine der wichtigsten ver­rate ich jetzt. Sie lautet: Planung.

Bevor Sie jetzt stöhnen, weil Sie das Wort Planung nicht mehr hören können (was ich verstehen kann). Es geht nicht um einen theoretischen Business-Plan, an dem Sie Monate feilen. Keine Sorge.

Ich spreche von einem personifizierten Kompass, durch den Sie umsetzen, was wichtig ist

Und der genauso leicht in Ihre Hosentasche passt 😉

Der Punkt ist: Wir alle machen Pläne. Dann vergeht etwas Zeit und wir sehen am Wegrand eine Blume hier, eine Op­tion da, eine Idee dort. Und wir verzetteln uns.

Plötzlich steht in unseren – geplant – ästhetisch-japanischen Garten mit Teich & Koi ein deut­scher Gartenzwerg.

Und wir wundern uns, dass die Besucher ausbleiben. Oder zumindest nicht in schiere Begeisterungsstürme ausbrechen, wenn sie das Gartenzwerg-Debakel sehen.

Wenn Sie jedoch Ihren Kompass haben, schauen Sie bei der nächsten betörenden Möglichkeit erst einmal darauf und prüfen: Passt das in mein Konzept?

Falls ja – alles in Ordnung. Dann bauen Sie es ein­. Falls nein, weg damit. Es bringt Sie nur von Ihrem Weg ab.

Alles klar? Auf geht`s zum Passion & Profit Planungstool.

 

Garten Japan

 

 

„Bringt sofort Umsatz“, „Bringt später Umsatz“ und „Wie ein Unter­nehmer handeln“

Lassen Sie uns über den Kompass sprechen, den Sie nach dem Lesen dieses Artikels entwerfen können. Und es wird Sie keine Wochen- oder Tagelange schweißtreibende Arbeit kosten.

Im Gegen­satz zu traditionellen Business-Plänen geht es hier um etwas anderes. Es geht um ein einfaches Werkzeug.

Je nachdem, ob Sie Ihre ge­samte Zeit Ihrem Unternehmen zur Verfügung stellen oder einen Teil da­von, sprechen wir von Plänen, deren Umsetzung mehrere Monate dauern kann.

Um dieses Werkzeug zu entwickeln, konzentrieren wir uns auf die drei wich­tigsten Bereiche, in denen Sie etwas in Ihrem Business erreichen kön­nen.

Es sind: „Bringt sofort Umsatz“, „Bringt später Umsatz“ und „Wie ein Unternehmer handeln“.

Der „Bringt sofort Umsatz“ verkörpert Ihren Kurzfrist-Plan.

Er ist für die Dinge, die Sie relativ schnell und ohne großen Aufwand tun können, um mehr Umsatz zu erwirtschaften.

  • Das können Dinge sein, die Sie schon immer tun wollten, weil Sie bei­spielsweise das Angebot für ein neues Coaching-Paket geschrieben haben. Es steht aber noch nicht auf Ih­rer Webseite. Und Sie denken: Durch diesen Verkaufsseiten-Kurs geht das schneller & besser und ich kann meinen Kunden eine neue Dienst­leistung anbieten.
  • Das können Dinge sein, die Ihnen während des Workshops einfallen, die nur geringfügige Anpassungen benötigen, um schnell umgesetzt zu werden.
  • Das können Dinge sein, an denen Sie jetzt gerade arbeiten und die nur noch wenige Schritte bis zur Fertigstellung benötigen.

Wie Sie „Bringt sofort Umsatz“ definieren liegt ganz bei Ihnen.

Für jeden der Bereiche nehmen Sie einen separaten Zettel. Darauf tragen Sie alle Ideen ein, die Sie haben. Wichtig ist nur, dass Sie alle ernsthaften Ideen eintragen.

Im nächsten Teil geht es darum, die Ideen für den „Bringt später Umsatz“ zu sammeln.

Das ist der Umsatz, den Sie sich nach dem „Bringt sofort Umsatz“ vornehmen. Es ist also eine zeitliche Reihenfolge der Aktivi­täten vorhanden.

Auch hier gilt: Wie Sie „Bringt später Umsatz“ definieren liegt bei Ihnen. Und es liegt an den Gegebenheiten Ihrer Branche und Ihrer Kunden. Im ers­ten Schritt geht es darum, alles zu notieren.

Was passiert, wenn Sie alles notieren?

Unterschätzen Sie den Wert dieser Übung nicht. Zum einen geht es darum, eine klare Entscheidung darüber zu treffen, was Sie tun werden und in welcher Reihenfolge. Das vermittelt Ihnen ein unglaubliches Gefühl von Ruhe und Frieden.

Sie werden nicht mehr in einem Meer guter Ideen untergehen, weil Sie nicht wissen, welche Sie aussuchen sollen. Sie stellen Dinge in eine Ab­folge. Das wiederum führt dazu, dass Sie sich auf die Ausführung freuen, anstatt sich überlastet zu fühlen.

Und es wird Ihnen leichter fallen, den „Später Umsatz“ Ihrer Firma aktiv zu managen. Denn Sie wissen genau, was Sie er­reichen wollen. Sie werden nicht abgelenkt durch Aufgaben, die zu Zu­kunftsprojekten gehören.

Ihr Fokus liegt auf den Dingen, die zum aktuellen Projekt gehören.

Sie sagen leichter NEIN. Was entscheidend ist, um mehr Leichtigkeit in Ihr Business zu bringen. 

Und Sie werden frühzeitig erkennen, wie Sie Ihre jetzige Tätigkeit so tun, dass Sie zukünftige Tätig­kei­ten unterstützen. Die Rede ist von Sy­nergie-Effekten, die sich in barem Umsatz auszahlen werden.

 

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tagesplanung

Kommen wir zur 3. Kategorie, dem „Wie ein Unternehmer handeln“.

Dieser Bereich ist nicht direkt potentiellem Umsatz zugeordnet. Und doch hat er wesentlich mit Ihrem unternehmerischen Wachstum zu tun.

Hier geht es um langfristige Planung.

Das können Tätigkeiten sein, die Sie auslagern wollen oder müssen. Beispielsweise die Buchhaltung, das News­letter-Marketing, den Aufbau Ihrer Webseite.

Oder Dinge, die strategischer Natur sind, wie beispielsweise das Anmieten von Büroräumen.

Das können Dinge sein, die Sie in Zukunft verbessern wollen, beispielsweise die Texte auf Ihrer Webseite. Häufig wird eine Webseite erstellt und dann kümmert man sich nicht mehr darum. Das ist ein Fehler, um den Sie sich kümmern müssen, wenn über Ihre Webseite keine Kunden kommen.

Für alle drei Kategorien gilt: Was Sie dort hineinschreiben ist allein Ihre Sache.

Wenn Sie beispielsweise sagen, die Überarbeitung meiner Webseite hat für mich absolute Priorität, weil Sie davon ausgehen, dass das in kurzfristigem Umsatz mündet, ist das in Ordnung.

Wenn Sie das Aufräumen Ihres Büros in dieselbe Kategorie schreiben, weil Sie damit sofort produktiver sind, ist das in Ordnung.

Entscheidend ist, dass Sie jeder Tätigkeit in jedem Bereich eine Wichtigkeit zuordnen und Sie nicht aufgerieben werden, weil Sie hektisch reagieren – anstatt zu agieren. Stattdessen handeln Sie proaktiv. Und Sie arbeiten immer  an den Tätigkeiten mit höchster Priorität.

Unsere Ergebnisse bleiben aus, weil wir nicht lange genug an einer Sache dranbleiben.

Denn es wispert ständig in unserem Kopf ständig: „Du machst nicht genug in diesem Bereich. Und in diesem auch nicht. Und in diesem erst recht nicht!“

Unser Gehirn ist auf „Hab Acht Stellung“ weil in allen Bereichen Mangelzustand herrscht. Sobald Sie die Aufgaben für die unter­schiedlichen Bereiche erfasst haben, kehrt Ruhe ein.

Die Stimmen in Ihrem Kopf beruhigen sich.

Das schlechte Gewissen hört auf.

Und das Beste – Sie wissen, jetzt geht es nur noch darum eines nach dem anderen anzupacken.

Eine Ergänzung habe ich noch:

Da nicht alles, was in un­serem Kopf ist immer so problemlos in eine Kategorie passt, gibt es noch einen Zettel. Den „Denkzettel“. Dort schreiben Sie alles auf, von dem Sie nicht wissen, in welche der drei oben genannten Kategorien es passt.

Diese Übung ist wie ein großer Räumungsverkauf im Kopf.

Mit dem Unterschied, dass Sie sich nicht davon verabschieden müssen, sondern Platz schaffen für das Wichtigste: Nachdenken. Umsetzen. Und von vorne.

Zusammenfassung

Wenn wichtige Projekte, Ziele und wünsche für Ihre Firma wieder und wieder untergehen, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie sich anders organisieren müssen. Denn im täglichen Kampf um die Erledigung der To-Dos gehen größere Projekte „verloren“.

Versuchen Sie diese einfache Übung.

Für uns war sie ein echter Augenöffner. Mit dem Ergebnis, dass mehr Projekte sehr viel stressfreier Gestalt annehmen.

 

 

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Den 1. Teil dieser Mini-Serie: Rein springen vs. Schritt für Schritt: Was zügige Umsetzung mit Sicherheit zu tun hat

Den 3. Teil dieser Mini-Serie: Zwei einfache Tricks, Trägheit zu überwinden & Newton ein Schnäppchen zu schlagen

Andrea Lekies

Hallo, ich bin Andrea und habe Passion & Profit 2012 ins Leben gerufen. Ich bin der Nerd, der lieber über Verkaufen & Businessaufbau schreibt, als shoppen zu gehen. Aber die meiste Zeit treffen Sie mich in unserer Unternehmer-Community Powerhouse...Folgen Sie uns auf Pinterest

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