Warum es Prokrastination nicht gibt

von , zuletzt aktualisiert am 20. Oktober 2021

 

Mal ehrlich, wie oft am Tag hast du das Gefühl, jetzt hat mich hier die Prokrastination erwischt?

Ich sitze hier und es geht gar nichts.

Oder wie oft am Tag findest du dich wieder in denen du Katzenvideos schaust oder plötzlich deine Bügelwäsche machst oder hemmungslos putzt, obwohl es noch gar nicht nötig ist?

Wenn du Unternehmer bist, wahrscheinlich immer mal wieder.

Die gute Nachricht ist allerdings, etwas wie Prokrastination gibt es überhaupt nicht. Warum? Das erkläre ich in diesem Video.

Ein Hinweis: Dieses Video ist zuerst auf unserem Facebook-Kanal erschienen und nutzt deshalb das dort übliche DU.

Prokrastination gibt es nicht

Und hier ist der Grund: Prokrastination tritt immer dann auf, wenn unser Gehirn tatsächlich unter Stress gerät. Und zwar unter einen unguten Stress.

Ein unguter Stress, der dir sagt: Ich habe keine Ahnung, wie ich das machen soll. Ich weiß nicht, wie das geht. Was ist, wenn das und das passiert? Was ist, wenn das und das nicht passiert?

Will heißen, Stress tritt praktisch immer dann auf, wenn du etwas tun willst, was dir nicht ganz bekannt ist. Oder was noch nicht zu der Routine in deinem Alltag gehört.

Du wirst wahrscheinlich keinen Stress haben, wenn du morgens das Frühstück zubereitest. Oder, wenn du Einkaufen gehst und warst schon hundertmal in diesem Laden. 

Deshalb ist nicht die Frage, ob du Prokrastination vermeiden kannst, weil, das lässt sich nicht vermeiden.

Wir werden immewieder vor Situationen gestellt als Unternehmer, dass wir etwas tun oder tun wollen was neu ist.

Die Frage ist …

Wie kannst du den Stress für dein Gehirn so weit herunterfahren, dass du anfängst?

Weil die Wahrscheinlichkeit, das du weitermachst, wenn du mal angefangen hast, ist extrem hoch.

Dafür habe ich drei Tipps für dich.

Tipp #1: Nutze eine Regel, die ich bei Mel Robbins gefunden habe.

Mel Robbins hat ein Buch geschrieben, das heißt, The Five Second Rule. Also die Fünf Sekunden Regel.

Das bedeutet nichts anderes, als das du von fünf runter zählst.

Sie sagt immer so schön, jeder kann von fünf runter zählen. Und das glaube ich auch. Dass du von fünf runter zählst und in der Sekunde, in der du bei eins angelangt bist, machst du es.

Der Grund dafür ist folgender: Unser Gehirn ist darauf ausgerichtet.

Die einzige Aufgabe, die es hat, lautet: Ich muss den Stress für dich vermeiden, deine Sicherheit geht vor. Ich muss dafür sorgen, das du nicht von einem Säbelzahntiger gefressen wirst. Und ich muss mich darum kümmern, das du Essen hast und nicht zu Essen wirst. 

Das bedeutet, unser Gehirn tut alles, um Dinge, die gefährlich, in diesem Fall stressig aussehen, zu vermeiden.

Und wir haben ein Fünf-Sekunden-Fenster bei jeder Entscheidung, die wir treffen müssen. Die scheinbar stressig sein kann, bis unser Gehirn anfängt zu sagen, nein, besser nicht.

Nutze diese Regel als Unterstützung.

Tipp #2: Breche die Dinge runter in mini, mini, mini Steps.

Das Ganze geht zurück auf einen sehr spannenden Harvard Professor, der heißt B. J. Fogg.

Und B. J. Fogg sagt, breche die Dinge so sehr herunter, dass es deinem Gehirn absolut lächerlich vorkommt. Lächerlich einfach, etwas zu tun.

Wenn du dir mal etwas vorgenommen hast und hast eigentlich immer den Stress im Kopf und sagst, das kann ich nicht, das geht nicht, das funktioniert nicht, dann reduziere es soweit herunter, das dein Gehirn sagt: „Fünf Minuten? Das kann ich!“.

Fünf Minuten an einen Artikel schreiben. Fünf Minuten Meditation. Oder fünf Minuten aufräumen. 

Und Tipp #3 hat etwas mit technischem Equipment zu tun

Mike und ich benutzen beide sogenannte Noise Cancelling Kopfhörer. Es gehen aber auch ganz normale Ohrstöpsel.

Und die nutzt du in Kombination mit einer bestimmten Musik. Wir nehmen dazu eine App, BrainFM, mit einer speziellen Musik, die die Konzentration steigert.

Und die stellt man ein, entweder über eine halbe Stunde, über eine Stunde oder über zwei Stunden.

Mir geht es so, wenn ich es einstelle auf eine Stunde, ist das am Tag für mich die produktivste Stunde schlechthin.

Warum es Prokrastination nicht gibt?

Du entscheidest, wie du mit Stress umgehst.

 

 

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Andrea Lekies

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