Mit dem Newsletter Kunden gewinnen: Warum verlieren gut ist

von , zuletzt aktualisiert am 21. August 2019

Wollen Sie mit dem Newsletter Kunden gewinnen, müssen Sie sich an eine Sache gewöhnen: Sie verlieren. Wieder und wieder.

Menschen tragen sich aus genauso unterschiedlichen Gründen ein, wie Sie sich wieder austragen.

Nämlich relativ wahllos.

Sie können nicht schlafen oder sind gelangweilt.

Sie suchen neue Ideen für ihren Blog oder wollen sich vor der Hausarbeit drücken.

Es gibt 1001 Gründe, sich auf Ihrem Newsletter einzutragen.

Weshalb sich jemand genauso schnell wieder austrägt. Und das ist nicht schlimm, denn 

Das Ziel eines Newsletters ist es, Ihre idealen Kunden anzusprechen

Er ist ein Weg, sich als Experte zu etablieren. Gerade wenn Sie hoch-komplexe Dienstleistungen anbieten können Sie darüber zeigen, was Sie können.

Ein gut gemachter Newsletter gewinnt das Vertrauen von Interessenten. Er ist ein Service für diese Menschen, den Sie auf Ihre Zielkunden abstimmen müssen.

Nur dann können Sie mit dem Newsletter Kunden gewinnen.

Hätten Sie nur Menschen auf Ihrem Newsletter die Ihren Content toll finden, aber nie etwas kaufen, wäre das fatal. Sie müssten irgendwann aufgeben, weil Sie kein Geld verdienen.

Das wiederum würde eine Gruppe von Menschen ganz besonders treffen: Ihre idealen Kunden. Deshalb ist die Verschlankung Ihres Newsletters eine gute Sache.

Anfangs fühlt es sich wie eine Niederlage an

Früher sah ich noch jeden, der sich abmeldete mit einer Träne im Auge gehen. Ich hätte ihn oder sie am liebsten angerufen und gefragt:

Was ist schief gelaufen? Warum willst du nichts mehr von mir wissen?

Doch die Wahrheit ist: Ob Besucher sich auf Ihrem Newsletter eintragen oder nicht, hat wenig mit Ihnen zu tun.

  • Sie suchen nach Gratis-Informationen und haben nicht vor, zu kaufen. Erwähnen Sie kostenpflichtige Angebote, sind sie verärgert.
  • Sie können Sie nicht leiden. Das hat nichts mit Ihnen persönlich zu tun. Diese Menschen kennen Sie ja gar nicht. Dennoch ist der Liking Faktor einfach nicht da.
  • Sie sind an dem, was Sie anbieten, nicht interessiert.

Wenn Sie über Ihr eigenes Abmelde-Verhalten nachdenken, kommen da wahrscheinlich auch einige Gründe zusammen: Weil Sie in den Urlaub fahren. Weil Sie zu viele Newsletter haben. Weil Sie ein neues Hobby haben…

Entscheidend ist nicht die Anzahl derer, die sich von Ihrer Liste abmelden. Entscheidend sind zwei andere Punkte:

  • Wie viele Menschen sich unter dem Strich anmelden.
  • Welche Rückmeldung Sie über Ihren Newsletter erhalten.

Die Kriterien Wachstum und Feedback zeigen, ob Sie Ihre besten Kunden gewinnen

Wenn Sie Ihr Angebot Online vermarkten, geht es nicht um die, die Sie verlieren.

Es geht um die, die Sie gewinnen – und behalten. Das sind die Menschen, über die Sie sich Gedanken machen sollten, wenn Sie sich fragen:

Was ist der nächste Artikel, den ich schreibe? Was ist der nächste Kurs, den ich erstelle? Wie ist das nächste Teleseminar, das ich mache?

Sie schreiben Ihren Newsletter nicht für Nicht-Kunden – und Sie führen Ihr Geschäft nicht für Nicht-Kunden. Weshalb es so sinnvoll ist, zu wissen, wer seine Nicht-Kunden sind.

Natürlich wird es Menschen geben, die sich eintragen und niemals kaufen. Doch die sind für Ihren Newsletter so wie jemand, der in ein Ladenlokal geht und nur stöbern möchte.

Sie müssen sich nicht dafür schämen, dass Sie etwas verkaufen. Sie müssen sich nicht dafür schämen, dass Sie eine gute Dienstleistung, ein gutes Produkt anbieten.

Besonders dann nicht, wenn Sie zusätzlich guten Content liefern. Wofür sollten Sie sich schämen?

Es warten Menschen auf Ihr nächstes Angebot, weil sie wissen, dass es ihnen nützt

Ein Newsletter gehört nicht der Allgemeinheit, auch wenn der eine oder andere das denkt. Betrachten Sie ihn wie einen Mitarbeiter. Smart, gut ausgebildet, ein Verkaufs-Ass. Die Aufgabe: Kunden gewinnen.

Lassen Sie ihn seinen Job machen.

Wenn Sie sich fragen, wie Sie sich mit dem Newsletter Kunden gewinnen, sind hier drei Tipps:

Tipp #1: Zeigen Sie von Anfang an, dass es sich um ein Business handelt

Erwähnen Sie Angebote nebenbei. Wenn Sie noch keine Angebote haben, erwähnen Sie, dass es sie geben wird.

Erwähnen Sie Angebote auch in Ihren Artikeln. Auch hier gilt – es werden sich Menschen daran stören – doch das sind nicht diejenigen, die Sie ansprechen wollen.

Ihr Marketing darf anspruchsvoll sein, raffiniert. Nicht mit der Brechstange, nicht aufdringlich, nicht unangenehm.

Es muss nur vorhanden sein.

Tipp #2: Tun Sie etwas für Ihre Kunden

Bieten Sie ihnen die Sahnestücke bei Kursen oder Angebote zum Vorzugspreis. Offerieren Sie von Zeit zu Zeit einen Preisnachlass und lassen Sie diese Kunden spüren, dass Sie ihre Loyalität zu schätzen wissen.

Bieten Sie kostenlose Anleitungen, wie das Passion&Profit Intromercial, eine Kurzvorstellung vor Kunden.

Planen Sie unterschiedliche Aktionen, bringen Sie Abwechslung in die Sache.

Tipp #3: Weisen Sie frühzeitig darauf hin, wenn Sie Veranstaltungen planen

Sie müssen langfristig planen und vermarkten, wenn Sie ausgebucht sein wollen. Heute einen Workshop anzubieten und ihn drei Wochen später – bis auf den letzen Platz gefüllt – zu halten, ist in den Anfängen als Selbständiger kaum möglich.

Sie müssen ihn frühzeitig ankündigen.

Doch wenn Sie für Veranstaltungen mit dem Newsletter Kunden gewinnen wollen, dafür eignet er sich hervorragend.

Zusammenfassung

Newsletter-Marketing ist eine der erfolgreichsten Methoden, wollen Sie eine Kundenpipeline aufbauen, die immer wieder Interessenten beschert. Gerade für Dienstleistungen bietet er sich an, weil Sie zeigen können, was Sie können.

Und Sie wissen, das ist gerade bei Dienstleistungen entscheidend.

 

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Andrea Lekies

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