Mehr Kurse und Dienstleistungspakete verkaufen: 7 Tipps Marke „wie nebenbei“

von , zuletzt aktualisiert am 21. Juli 2020

Neue Angebote erstellen Sie nicht nur aus Spaß, sondern weil Sie mehr Kurse und Dienstleistungspakete verkaufen wollen.

Gut möglich, dass Sie nach dem Launch enttäuscht sind, weil sich Ihre neuen Angebote nicht so gut verkaufen wie erhofft.

Der Grund?

Die Vermarktung bleibt irgendwie auf der Strecke.

Sie erwähnen es womöglich in Ihrem Newsletter oder haben es auf Ihrer Webseite verlinkt.

Aber sonst?

Fristet diese Sache, in die Sie Herzblut & Schweiß gesteckt haben ein Schattendasein, anstatt die Menschen zu erreichen, die es haben wollen.

Das ist schade.

Und vollkommen unnötig.

Denn Sie können mehr Kurse und Dienstleistungspakete verkaufen, ohne hyper-aufdringlich sein zu müssen

Genau hier kommt Ihr Content ins Spiel.

Das können Blogartikel sein, die Leser dazu animieren, auf Ihr Angebot zu klicken. Das kann aber auch jeder andere Content sein – Videos, Social Media Beiträge, Freebies.

Sie benötigen lediglich einen guten Grund, diese Menschen daran zu erinnern, dass Ihr Angebot existiert – und Sie werden fast automatisch mehr verkaufen.

Welche Gründe könnten das sein?

Ich hatte gehofft, dass Sie fragen …

#1 – Kundenaussagen und Case Studies

Sie wissen, die richtigen Testimonials können dazu beitragen, zögerlichen Kunden die nötige Sicherheit zu geben, dass sie den Schritt machen und eines Ihrer Angebote kaufen.

Ähnliches gilt für Case Studies.

Eine Case Study ist im Grunde eine Kundengeschichte, die zeigt: So war mein Leben vor der Zusammenarbeit. Das waren die Probleme, das waren meine Ziele.

Und so ist es mit, beziehungsweise nach der Zusammenarbeit. Eine Case Study ist die Geschichte einer Reise von A nach B.

Fragen Sie Ihre Kunden einfach, ob sie mit ihnen ein Interview führen wollen, das Sie anschließend weiterverwenden dürfen. Sie können sich vorher ein paar Fragen überlegen, die Sie stellen werden.

Sie können aber auch Ihre Kunden erzählen lassen. Solange deutlich wird, was an dem Leben MIT Ihrem Angebot besser ist als ohne.  Im Stil von:

Ich habe xyz geschafft. Ich bin abc besser, entspannter, schneller, erfolgreicher, etc.

Solche Beiträge wirken, weil sie unsere natürliche Neugier befriedigen und wir Geschichten lieben. Und sie sind Social Proof, also ein Beleg dafür, dass es stimmt, was Sie über Ihre Angebote sagen.

Durch diese Kombination entsteht Content, durch den Sie mehr Kurse und Dienstleistungspakete verkaufen, besonders wenn Sie diese Posts immer wieder verlinken.

Hier ein Beispiel:

Wie Maria in drei Tagen vier Aufträge abschloss und es wieder tun wird …

 

Artikel schreiben die gelesen werden

 

#2 – Die alternative Nutzung Ihrer Angebote

Unseren Kurs Online Produkte in zwei Tagen können Sie verwenden, um Ihren ersten Kurs oder Workshop zu erstellen. Das ist der ursprüngliche Sinn.

Denn kompakte, leicht konsumierbare Einstiegsprodukte haben eine ganz eigene Überzeugungskraft.

Sie können diesen Kurs auch nutzen, um damit einen ganzen Shop thematisch passender Angebote aufzubauen, weil Sie schneller in der Herstellung sein werden, auch wenn Sie bereits Erfahrung haben.

Sie können damit ein Freebie erstellen. Also einen kostenlosen Anreiz, sich auf Ihren Newsletter anzumelden.

Sie können die Planung eines Online-Workshops strukturieren.

Sie können damit einen (Online) Vortrag damit erstellen.

Womöglich denken Sie jetzt: Darauf kommen meine Kunden doch von selbst. Vielleicht ja. Vielleicht nein.

Ich würde es nicht dem Zufall überlassen.

#3 – Der Problem-Content

Einer der einfachsten Wege, wie Sie mehr Kurse und Dienstleistungspakete verkaufen ist über ein Problem zu schreiben, dass Ihr Angebot löst.

Damit erreichen Sie zwei Dinge:

Der Wert oder Nutzen Ihres Produktes wird in der praktischen Anwendung gezeigt.

Sie verraten gerade genug, damit deutlich wird, dass man dieses Problem nicht mit einem Artikel und kaum ohne größeren Arbeitsaufwand allein lösen kann.

Hier ein Beispiel:

Keine Zeit zum Bloggen? Wie Sie mit einer Idee siebenmal Content erstellen

In diesem Artikel greife ich das Problem der Sichtbarkeit auf. Also die Tatsache, dass wir als Business Inhaber eine gefühlte Unmenge an Content benötigen, um auf uns aufmerksam zu machen.

Dennoch ist Sichtbarkeit wichtig.

Im Artikel gebe ich den Überblick über ein System, dass Mike und ich seit rund 15 Monaten nutzen. Und das uns sehr viel Zeit erspart.

Die eigentliche Lösung liegt darin, einen Workflow aufzusetzen, mit dem man aus einer Idee sieben, zehn, sogar 12 unterschiedliche Content-Teile erstellen kann, je nach Menge der Social Media Plattformen.

Einige dieser Teile in wenigen Minuten.

Auf den Kurs selbst, 10x – die Strategie, Ihre Sichtbarkeit zu verzehnfachen ohne 10 Mal mehr zu arbeiten verlinke ich in diesem Fall am Ende des Artikels im P.S. eher beiläufig.

Die Leser können dieses System mit den Informationen selbst umsetzen. Und durch den Kurs damit sehr viel schneller sein.

Beides ist möglich.

 

Der Ein-Blatt-Business-Planer

Gewinnen Sie Klarheit und holen Sie sich die Kontrolle über Ihr Business zurück. Erhalten Sie ein simples Werkzeug, das Ihnen hilft, die richtigen Entscheidungen für Ihr Business zu treffen - und sie umzusetzen.

#4 – Wie SIE Ihr Angebot nutzen

Viele unserer eigenen Produkte sind entstanden, weil sie uns sinnvoll oder nützlich erschienen. Wir haben eine eigene Geschichte mit unseren Kursen oder Angeboten.

Und ich vermute, Ihnen geht es ähnlich.

Diese Geschichte können wir nutzen, um das überzeugendste zu präsentieren, was Menschen … überzeugt.

Echtheit.

Praktischer Bezug.

Beispiele.

Wir haben vor einiger Zeit einen Kurs mit Namen Plan for Profit erstellt.

In diesem Kurs ging es um eine spezielle Art von Planung, die dazu führt, dass man am Ende des Jahres ziemlich sicher erreicht hat, was man erreichen möchte.

Im Hinblick auf Einkommen und die Weiterentwicklung des Business.

In diesem Kurs zeigen wir den Einsatz eines speziellen Planungstools, dem OGSM.

Für Mike und mich ist dieses Tool täglich im Einsatz. Es liegt immer auf meinem Schreibtisch und ich nutze es, um zu sehen, ob wir „on track“ sind.

Wir haben dieses Tool ausgekoppelt und daraus ein neues Freebie erstellt, den 1-Blatt-Business Planer, den Sie hier kostenlos anfordern können.

Ich zeigte in den darauffolgenden E-Mails im Newsletter, wie ich PERSÖNLICH den Planer für eines meiner Projekte anwende.

Mit Zahlen, Daten, Beispielen.

Der Grund ist simpel: Je leichter es Lesern oder Kunden fällt, eine Sache wirklich anzuwenden, umso schneller hilft ihnen ein Produkt. Umso schneller erreichen sie ein bestimmtes Ziel.

Und womöglich, eventuell sind sie so überzeugt, dass sie zu Kunden werden.

Mit der richtigen Art Content können Sie nicht nur mehr Kurse und Dienstleistungsprodukte verkaufen. Sie müssen noch nicht einmal verkaufen, um deutlich mehr Umsatz zu erzielen.

Erstellen Sie Content, der die Features und Benefits Ihrer Angebote und seine spezifischen Aspekte zeigt, und Sie werden fast automatisch mehr Kurse und Dienstleistungspakete verkaufen.

#5 – Ergänzender Content zum Thema Ihres Angebots

Diese Art Content ist gemacht, um flankierende Herausforderungen oder Probleme zu adressieren.

Typischerweise sind das Dinge, die dazu führen, dass Ihr Angebot eine so große Hemmschwelle darstellt, dass es nicht gekauft wird.

Nehmen Sie das Thema Technik.

Gut möglich, dass jemand einen Wechsel zu einem anderen Newsletter Anbieter vollziehen möchte.

Aber der Aufwand. Die Arbeit. Und ist es nicht unglaublich kompliziert?

Das ist es (oder scheint es) und ist der Grund, warum die mit Abstand besten Tipps zum Thema bei den Newsletter Anbietern selbst zu finden sind.

Die Technik ist der Teil, der für potenzielle Kunden abschreckend wird. Weshalb diese Hürde durch Informationen geschlossen wird.

Als wir vor einiger Zeit unseren Kurs: Newsletter Profits erstellt haben, hatten wir eine ähnliche Herausforderung.

Menschen haben oft keine Idee, wie wirksam Newsletter Marketing ist. Und wie relativ einfach in der Umsetzung.

Um diese Lücke zu schließen haben wir einen sehr umfangreichen Report erstellt, den „Starter Guide: Mit einem Newsletter Kunden gewinnen – so starten Sie mit E-Mail Marketing“.  

Am Ende des Artikels ist der Hinweis auf den Kurs. Und der Artikel wird immer mal wieder in den sozialen Medien oder im Newsletter geteilt.

#6 – Auszüge aus Ihrem Produkt

Dieser Punkt ist selbsterklärend. Es ist sinnvoll, sich zu fragen, welche Bestandteile eines Produktes sich dafür anbieten, als „Standalone“ veröffentlicht zu werden.

Sie können auch Auszüge verwenden, wie beispielsweise dieser Videoausschnitt, der auf einen unserer Kurse im Powerhouse verweist.

Das Ziel ist, potenziellen Kunden ein Gefühl dafür zu geben, wie diese Sache denn wirklich ist, die Sie anbieten. Damit diese Menschen entscheiden können, ob es für sie passt. 

 

 

#7 – Starten Sie hier …

Dieser Punkt ist von der Sorte „kurz & schmerzlos“.

Wenn Menschen erstmalig auf Ihre Webseite kommen, sind sie bei Ihnen „neu“. Warum diese Menschen also nicht begrüßen und ihnen zeigen, was wo zu finden ist?

Sie zeigen im Überblick, worum es auf Ihrer Webseite geht, ohne dass Besucher selbst suchen (oder denken) müssen. Und das ist eine gute Sache, denn dazu haben wir alle keine Zeit (oder Lust).

Auf unserer „Starten Sie hier“ Seite geben wir genau diesen Überblick.

Und in dem Zusammenhang können Sie durchaus auf das eine oder andere Produkt hinweisen. (Sie erinnern sich, die Sache mit dem Geld auf der Strasse und so…).

Zusammenfassung

Wollen Sie mehr Kurse und Dienstleistungspakete verkaufen, müssen Sie zeigen, was Sie haben. Im übertragenen Sinne. Denn potentielle Käufer müssen rund 13 Mal sehen, was Sie anbieten, bevor sie auf die Idee kommen, einen Kauf in Erwägung zu ziehen.

Das ist eine Menge „Exposure“ einer Sache.

Leichter wird es, wenn Sie aus Ihren Angeboten ein Netz von Fingerzeigen weben. So können Ihre Kunden wieder und wieder prüfen, ob es für sie passt.

 

 

Und was könnten Sie jetzt tun? Eine gute Frage … lesen Sie: 

Spezialisierung oder: Wie eng muss meine Nische sein?

Wann Business schwer wird … und wie Sie das vermeiden

7 Dinge, die wirklich gemeint sind, wenn Kunden sagen, sie haben kein Geld

Andrea Lekies

Hallo, ich bin Andrea und habe Passion & Profit 2012 ins Leben gerufen. Ich bin der Nerd, der lieber über Verkaufen & Businessaufbau schreibt, als shoppen zu gehen. Aber die meiste Zeit treffen Sie mich in unserer Unternehmer-Community Powerhouse... Folgen Sie uns auf Pinterest

Ihr nächster Schritt

In 20 Sekunden überzeugen

Der Shortcut zu mehr Aufträgen. Kostenlose Anleitung mit Arbeitsblättern, Beispielen und Checklisten.

Was die Top 1% anders machen

Lernen Sie, was erfolgreiche Solo-Unternehmer wissen, das Sie nicht wissen, um sechsstellige Einkommen zu erzielen.