Marketing für Solounternehmer: 3 Tipps, wenn Sie es hassen

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen des Artikels.

Wenn Sie möchten, dass wir Ihnen bei Ihrem Marketing helfen, klicken Sie hier.

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Sie kennen es – es gibt viele Wege, Marketing für ein Solo Unternehmer Business zu machen.

Artikel. Videos. Podcasts. Social Media. Anzeigen. Networking. Pressearbeit. Vorträge. Werbebriefe. Webinare …

Die Liste der Möglichkeiten Kunden zu gewinnen ist gefühlt endlos.

Doch viele Solopreneure lieben was sie tun – aber hassen Marketing.

Und das ist ein Problem, denn neue Kunden gewinnen sich nicht von selbst.

Mundpropaganda ist zwar großartig, bringt jedoch selten die Menge Kunden, die man sich wünscht, genau dann, wenn man sie benötigt.

Doch wie viel Marketing ist für ein Solo-Unternehmer Business notwendig?

Es gibt eine Faustregel, nach der ein Unternehmen erst dann wirklich Freude macht und eine erkleckliche Anzahl an Kunden gewinnt, wenn der Unternehmer von seiner Zeit 80% dem Marketing zur Verfügung stellt.

Nehmen Sie einen Arbeitstag mit acht Stunden als Grundlage, sind das sechs-Komma-fünf Stunden Marketing.

6,5 Stunden.

Keine wirkliche Erleichterung für Sie, wenn Sie Marketing nicht mögen.

Doch das Problem ist:

Es existiert kein Kurs, der Ihnen zeigen kann, wie Sie genug Kunden gewinnen ohne Marketing zu machen. (Und ehrlich – wenn Sie darüber stolpern, seien Sie skeptisch.)

Dafür gibt es (mindestens) zwei Gründe:

  1. Kunden können Ihre Hilfe und Angebote nicht in Anspruch nehmen, wenn sie nicht wissen, dass Sie existieren.
  2. Sie sind nicht Webdesigner, Texter, Trainer, Coach, Berater … Sie sind in erster Linie Marketer.

Lassen Sie mich das erklären.

Ein Business ohne Kunden ist kein Business.

In unserem Unternehmen ist der Schwerpunkt Businessaufbau & Verkauf. Natürlich ist Businessaufbau wichtig, wollen Sie ein Geschäft, das auch in einigen Jahren noch rentabel ist und Spaß macht.

Doch ohne Kunden gibt es kein Business.

Ohne Kunden entwickelt sich keine Firma.

Und ohne Kunden hat ein Unternehmen keinen Geschäftszweck.

Wie sich Ihr Unternehmen entwickelt, hängt zwar auch von Ihrem Geschäftsmodell ab. Aber das wiederum hängt von Ihren Kunden ab.

Welche Produkte oder Dienstleistungen bieten Sie? Wie arbeiten Sie mit Kunden zusammen? Welche Prozesse oder Standards nutzen Sie? Auf welchen Kanälen erreichen Sie Ihre Kunden?

Die Antwort auf diese Fragen geben Ihre Kunden.

Ein Hinweis:

Dazu haben wir auch ein Facebook Live Video gemacht.

Ein einfacher Trick, wenn Sie eine Abneigung gegen das „Müssen“ haben

Viele Solo-Unternehmer mögen die ständigen Empfehlungen nicht, dass sie etwa tun müssen. Verständlicherweise. Doch die deutsche Sprache bietet nicht so viele Möglichkeiten, sich eines besseren Wortes zu bedienen.

Der Ausdruck sollten hinterlässt den Beigeschmack von Schuld.

Wollen wiederum lässt uns an bockige Kinder denken. Viel mehr bleibt jedoch nicht … oder doch?

Wir zäumen das Problem von der Seite der Freiheit her auf. Die Mehrheit der Unternehmer mag die Unabhängigkeit, die ein eigenes Business bietet.

Wir haben Vorteile gegenüber einem Angestellten, der seinem Vorgesetzten Rede und Antwort stehen muss.

Und der oft nur wenige Freiheiten genießen kann. Doch diese Freiheit kommt mit einem Preis.

Oder – wie Karl Marx es sagte:

Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit.

Wir müssen Zeit investieren, unsere Komfortzone verlassen. Ohne das gäbe es keine großen Errungenschaften auf der Welt.

Jemand hatte einen Traum. Und er oder sie hat dafür gekämpft – und Dinge getan, die er oder sie noch nicht kannte, wusste und beherrschte.

Doch es bedeutet nicht, dass die Abneigung gegen das Marketing so bleiben muss. Wir haben die Freiheit uns für etwas zu entscheiden, eben weil wir ein bestimmtes Ziel erreichen wollen.

Und plötzlich sieht die Sache anders aus. Wir entschließen uns zu etwas, obwohl es nicht nur traumhaft-verlockend scheint auf den ersten Blick.

Hier unsere drei Hinweise, wie Sie und das Marketing doch noch Freunde werden.

Falls das noch nicht genug Anregungen sind, für Ihre Firma die Werbetrommel zu schlagen, schauen Sie, ob eine der folgenden Anregungen für Sie passt.

Tipp #1 – Nehmen Sie den Kanal oder das Werkzeug, das Sie am wenigsten hassen.

Und dann perfektionieren Sie es. Werden Sie richtig gut darin.

Ein Beispiel:

Sie mögen das Schreiben? Dann könnten Sie aus dem gesprochenen Wort einen Podcast machen. Und vice versa. Sie müssen nicht zig Kanäle starten.

Denn wenn wir in etwas gut sind, mögen wir es normalerweise auch. Es gibt zwar eine Lernkurve, während der wir nicht immer ganz glücklich sind.

Aber wenn Sie weiter lernen, geht es zuverlässig vorwärts.

Und dann schnappen Sie sich den nächsten Kanal oder das nächste Werkzeug.

Lesen Sie hier mehr: Keine Zeit zum Bloggen? Aus einer Idee 7x Content erstellen

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Tipp #2 – Reframen Sie Marketing.

Damit ist gemeint, dass Sie es in einen anderen, positiven Zusammenhang stellen.

Ein Beispiel:

Stellen Sie sich vor, Ihre beste Freundin hat schlimme Rückenschmerzen. Sie haben ein wunderbares Yoga-Studio entdeckt und haben Ihre Rückenschmerzen durch Ihr Engagement dort lindern können.

Sie erzählen Ihrer Freundin davon. Ohne dass Sie dafür Geld bekommen … das ist bereits Marketing.

Wenn Marketing ein Werkzeug ist, das Menschen hilft Ziele zu erreichen, glücklicher zu sein, weniger Schmerzen zu haben etc. – ist es eine gute Sache.

Dadurch erreichen Sie sogar Kunden, die keinen Bedarf erkennen.

Im Unterschied dazu ist für viele Marketing etwas, was Menschen etwas nahe bringt (oder verkauft), was diese Menschen nicht wollen. Es wird nur als Übel gesehen.

Das führt natürlich zu Widerstand – bei dem, der Marketing machen muss. Und bei demjenigen, der es „erdulden“ muss normalerweise auch.

Wenn ich mich hingegen auf meine Kunden konzentriere und wirklich lerne zu verstehen, sorgt allein das dafür, dass sich diese Menschen von mir angezogen fühlen.

Tipp #3 – Unterscheiden Sie Marketing für Kunden und für Nicht-Kunden.

Dazu muss ich etwas ausholen. Zu einem gegebenen Zeitpunkt sind etwa 3% der Zielkunden kaufbereit.

Etwa 5 bis 7% sind gesprächsbereit. 30 % würden darüber nachdenken, wenn sie denn wüssten, was es ihnen bringt. 30% halten es für den falschen Zeitpunkt.

Und 30 % würden niemals kaufen.

Die meisten Anbieter konzentrieren sich in Ihrem Marketing jedoch nur auf zwei Segmente.

Auf die 3% der Kunden, die jetzt kaufbereit sind. Das merken Sie immer daran, dass jemand beispielsweise sagt: „Aber bei meiner ersten Anzeige habe ich doch Kunden gewonnen.“

Damit sind die kaufbereiten Kunden abgeschöpft worden und es müssten erst sehr viele Kunden neu dazu kommen, damit sich das wiederholt.

Der Punkt ist, diese Kunden können Sie mit relativ wenig Aufwand gewinnen.

Doch die Kunden, auf die sich Ihr Marketing konzentrieren sollte, sind die potentiellen Käufer. Zu diesem Zweck können Sie Ihr Angebot erklären. Erläutern.

Sie können Erfolgsgeschichten zeigen. Oder Kundenaussagen veröffentlichen. Und. So. Weiter.

Doch die meisten machen ihr Marketing mit denjenigen Zielkunden im Kopf, die nicht kaufen wollen. Ihre Argumente sind für Nicht-Kunden gewählt.

Und das ist tatsächlich eine marketing-technische Sisyphus-Arbeit.

Wenn Sie diesen Switch im Denken machen, sich in Ihren Marketing- und Verkaufsbotschaften auf potentielle Kunden zu konzentrieren, werden Sie mehr Kunden überzeugen.

Und haben das Marketing für ein Solo Unternehmer Business, dass Ihnen dauerhaft genug Kunden beschert.

Zusammenfassung

Marketing für Solo-Unternehmer ist keine leichte Sache. Denn die Menge der Werkzeuge, die wir heute scheinbar gleichzeitig verwenden sollen, ist schier gewaltig.

Doch so muss es nicht sein.

Konzentrieren Sie sich auf die Dinge, die Sie am ehesten mögen. Machen Sie sie wirklich gut. Und auf Ihre potentiellen Kunden und das, was diese Menschen benötigen, um von Ihnen zu kaufen.

 

 

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