E-Mail Marketing für Einsteiger: Drei Schritte für den erfolgreichen Start

von , zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2018

Wenn Sie nach Wegen suchen, um Kunden zu gewinnen, stoßen Sie früher oder später auch auf Begriffe wie Newsletter oder E-Mail Marketing.

Sie hören, wie unglaublich effektiv es sein soll.

Angeblich.

Und Ihre Skepsis ist angebracht, denn im Internet wird gern übertrieben.

Doch in dem Fall lohnt sich ein zweiter Blick …

Laut Pressetext.com sind E-Mail-Newsletter 40 Mal so effektiv wie Facebook & Co., wenn es um Akquise geht. Deshalb lassen Sie uns die Sache etwas näher anschauen…

Soziale Medien erreichen weniger Kunden als E-Mail-Marketing

Wer beispielsweise Facebook als Marketing-Maßnahme nutzt, sollte unbedingt messen, ob er tatsächlich die gewünschten Ergebnisse erzielt.

Hinzu kommt:

Wenn Sie eine Webseite besitzen, ist der Aufwand einen E-Mail-Newsletter einzurichten, relativ gering. Und ein Newsletter ist ein vergleichsweise einfacher Weg, einen konstanten Strom von neuen Interessenten zu sich zu ziehen.

Und der Kontakt mit Kunden und Interessenten wird einfacher, denn er lässt sich automatisieren.

Falls Sie noch keinen E-Mail-Newsletter haben – hier drei einfache, erste Schritte für den Start:

E-Mail Marketing für Einsteiger: Fangen Sie mit dem Einfachen an

Kümmern Sie sich anfangs nicht um das Experten-Wissen.

Experten versuchen gern mit Schlagwörtern wie Listen-Segmentierung, Autorespondern, eventgesteuerten E-Mails usw. zu beeindrucken.

Doch wenn Sie am Anfang stehen, ist das sehr verunsichernd und kann mehr schaden als nutzen. Bei einem Newsletter geht es in erster Linie darum:

Mit Kunden und potentiellen Kunden in Kontakt zu bleiben. 

Fangen Sie einfach an zu schreiben. Aber nicht über sich selbst, denn das interessiert Ihre Leser nicht.

Über was Sie am besten schreiben

Hier ein paar Ideen, um geeignete Themen für Ihre ersten Newsletter zu finden:

  • Beantworten Sie Fragen, die Ihre Kunden immer wieder im Gespräch stellen.
  • Werfen Sie ein Blick in Fachmagazine Ihrer Branche. Die Kernthemen in Magazinen sind meist ein guter Fingerzeig, was auch Ihre Leser interessieren könnte.
  • Schauen Sie in branchenspezifische Internetforen. Die Fragen, welche User dort stellen, können ebenfalls Anregungen bieten. Falls Sie immer noch unsicher sind, in diesem Passion&Profit Artikel finden Sie weitere Hinweise.

Sammeln Sie E-Mail-Adressen nicht nur im Internet

Wenn Ihre Webseite noch nicht so viele Besucher hat, kann es mühsam werden, einen E-Mail-Verteiler aufzubauen.

Einige nutzen GoogleAdwords, um Besucher auf die Webseite zu führen. Das heißt, sie bezahlen für Besucher. Wenn diese sich aber nicht wenigstens in den Newsletter eintragen, ist das rausgeworfenes Geld.

Abhilfe könnte zwar Conversion-Optimierung schaffen, doch das ist sicher kein Thema, das Sie als Beginner anfassen sollten (oder wollen).

Machen Sie sich auch hier das Leben einfach.

Sammeln Sie E-Mail-Adressen zunächst offline.

  • Im Kundengespräch: Fragen Sie, ob Sie dem Kunden Ihren Newsletter zusenden dürfen.
  • Im telefonischen Kundenkontakt: Bieten Sie Interessenten an, spannende Informationen zu seinem Thema zu senden.
  • Bei Netzwerk-Veranstaltungen: Machen Sie Ihren Gesprächspartner auf Ihren Newsletter aufmerksam. Noch besser – machen Sie auf Ihren kostenlosen Report bzw. Ihr Freebie aufmerksam. Beispielsweise der Report von Passion&Profit. 

Auf dieser Art haben Sie schnell einen Verteiler mit 150 Empfängern aufgebaut. Ein guter Anfang.

Ein wichtiger Hinweis:

Nehmen Sie niemals eine E-Mail-Adresse ohne Zustimmung des Empfängers auf Ihren Verteiler. Das wäre ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Und in Zeiten von Spam&Co. wird so jemand kaum Ihr Kunde werden.

Fordern Sie Ihre Kunden zu einer Aktion auf

Was möchten Sie, das Ihre Kunden nach dem Lesen Ihrer E-Mail tun?

  • Sollen sie eine Webseite besuchen?
  • Sie anrufen?
  • Ein Angebot anfordern?

Gehen Sie niemals davon aus, Kunden wüssten schon, was sie als nächstes tun sollten. Beenden Sie deshalb Ihre E-Mail mit einem Call-to-Action (dt.: Handlungsaufforderung) und formulieren Sie diesen eindeutig.

Damit erhöhen Sie nicht nur die Chance, dass Kunden tatsächlich tätig werden. Ein Call to Action vermittelt gleichzeitig Sicherheit, denn er wirkt wie ein großes Hinweisschild.

Zusatztipp

Vielleicht fragen Sie sich, womit Sie Ihren Newsletter schreiben und wie Sie ihn versenden sollen. Es gibt unzählige E-Mail Versand Lösungen, die Ihnen auch hier den Einstieg leicht machen.

Hier drei, die ich Ihnen empfehlen kann:

CleverReach

KlickTipp

GetResponse

Bei allen ist das Erstellen und Versenden einer E-Mail wirklich kinderleicht und Sie müssen sich um nichts groß kümmern – außer um das Schreiben.

OK. Jetzt, da Sie die ersten Schritte kennen, worauf warten Sie noch?

Wir selbst haben genauso angefangen, wie hier beschrieben. Und mittlerweile ist der Newsletter zu unserem mit Abstand wichtigsten Marketing-Werkzeug geworden, mit dem wir Kunden gewinnen, ohne unangenehm verkaufen zu müssen.

Das funktioniert nicht von selbst. Und was davon einfach oder leicht ist, hängt von der eigenen Definition von einfach oder leicht ab. Doch Tatsache ist: Wer sein eigenes Geschäft hat, wer selbständig ist oder freiberuflich arbeitet, der muss (regelmäßig) Marketing machen. 

Die einzige Frage ist: Was wollen Sie tun?

 

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Mike Lekies

Hallo, ich bin Mike, Business-Coach und -Stratege mit 24-jähriger Verkaufserfahrung. Ich liebe es, Neues zu probieren und Unbekanntes zu entdecken. Ich glaube, dass man sich Neugier ein ganzes Leben lang bewahren sollte. Folgen Sie uns auf Pinterest