Die Angst vor dem Sommerloch: 4 + 3 Wege gegen Umsatzflauten

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen des Artikels.

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angst vor dem sommerloch
Der Sommer ist üblicherweise die Zeit, in der wir weniger Kunden und weniger Aufträge generieren. Damit - oder dagegen - kannst du etwas tun.

Es ist jedes Jahr dasselbe. Dennoch erwischt es uns, als wäre es überraschend wie der erste Schnee im Winter. Die Angst vor dem Sommerloch.

Die Zeit im Jahr, in der weniger Anfragen, weniger Traffic – und weniger Aufträge kommen.

Doch die Angst vor dem Sommerloch ist nicht das eigentliche Problem.

Problematisch ist, wie wir damit umgehen.

Das eigentliche Problem ist das Problem zu ignorieren.

Wir wissen, dass es kommt – und wir tun nichts. Oder wir denken, wir können nichts tun. Denn wir können eine Menge tun und die freie Zeit sogar nutzen – oder genießen, je nachdem.

In diesem Artikel zeigen wir Wege, wie Sie das Problem in den Griff bekommen. Einige zeigen, was Sie tun können, wenn Sie gerade mitten im Würgegriff der Auftragsflaute stecken.

Andere, was Sie unbedingt tun sollten, damit es im kommenden Jahr leichter wird.

Vier Wege, wie Sie Ihren Umsatz in einem Sommerloch ankurbeln.

Der erste Hinweis für den Umgang mit der Angst als Unternehmer lautet: Lernen Sie, damit zu leben. Unsicherheit ist der Preis der Freiheit.

Als Unternehmer müssen wir nicht mehr nach den Regeln von jemand anderem leben und arbeiten. Wir selbst entscheiden. Der Nachteil ist: Wir müssen auch die Schattenseiten tragen.

Dazu gehört eben auch ein schwankender Umsatz.

Suchen Sie sich Wege, wie Sie für Ausgleich im Kopf sorgen.

Das kann Sport sein. Meditation. Journaling. Und speziell – Selbstregulation, hier mehr dazu: Überforderung im Business: 5 Wege, den Spark zurückzuholen

Das Ziel ist, ins Handeln zu kommen. Nur das hilft uns dabei, uns besser aufzustellen.

Wie können Sie handeln?

Dafür haben wir vier Vorschläge:

# 1: Denken Sie an Ihre bestehenden Kunden.

Rufen Sie mindestens zehn bis 20 Ihrer bestehenden Kunden an. Untersuchen Sie vorher, WAS diese Menschen bei Ihnen gekauft haben. Was ihre Probleme sind.

Und dann machen Sie ihnen ein besonderes Angebot.

Das kann eine ergänzende Leistung zu der damaligen Leistung sein. Das kann ein Sommer-Special sein. Denn damit erreichen Sie diejenigen Kunden, die auf einen Kauf-Anreiz gewartet haben. Vielleicht ist es genau dieser.

Lesen Sie hier mehr: Mit der Urlaubsankündigung Umsatz erzielen: Zwei Beispiele

# 2: Denken Sie an Zusatzangebote oder Cross-Selling.

Nicht immer setzen Kunden die Dinge so konsequent um, wie sie es eigentlich vorhatten. Deshalb prüfen Sie, welche erweiterten Leistungen Sie Kunden anbieten können.

Sind Sie Texterin und bieten Schreibtrainings, können Sie für Ihre Kunden eine Umsetzungshilfe anbieten. Oder das Texten von Artikeln selbst. Sie können ein Coaching-Special anbieten.

Die Möglichkeiten sind hierbei fast endlos. Und dann bringen Sie Ihre Angebote vor diese Kunden. Rufen Sie an, schreiben Sie einen Newsletter, promoten Sie diese Dinge in den sozialen Medien.

Mehr hier: Video: Der einfachste Marketingplan: 13 Schritte

# 3: Denken Sie an Networking.

Machen Sie sich schlau, wo in Ihrer Umgebung passende Veranstaltungen sind. Das können Unternehmer-Treffen sein, wie sie der BNI (Business Network International) anbietet.

Das können Unternehmer-Stammtische sein oder Veranstaltungen von LinkedIn oder dem VGSD.

Viele dieser Veranstaltungen können probeweise besucht werden, so dass Sie beurteilen können, ob das für Sie passt.

# 4: Denken Sie an besondere Events.

Die Sommerzeit ist nicht unbedingt geprägt von einem kolossalen Massenandrang kaufbereiter Kunden. Oder doch? Denn nicht alle Menschen fahren gleichzeitig in den Urlaub..

Und sie haben mehr Zeit.

Weshalb Sie gezielt online oder offline besondere Veranstaltungen anbieten können. Falls Sie gerade denken: Ich habe noch nie so etwas gemacht und habe keine Idee, wie ich starten soll … 

Kommen Sie in unser Powerhouse. Dort üben Mitglieder im überschaubaren (sehr freundlichen ;)) Rahmen genau das. Sie sprechen über ihr Thema, halten einen kurzen Vortrag oder Workshop – und gewinnen Feedback (und oft auch Kunden).

Ernsthaft – es sieht sehr viel schwieriger aus, als es ist.

Wenn Sie es leid sind, alleine zu gehen ...

Für viele Fragen als Business-Inhaber gibt es keine Kurse und auch keine FAQ’s. Deshalb haben wir eine Community aufgebaut, wo Sie genau die Dinge ansprechen können, die Ihnen wirklich am Herzen liegen. 

Jetzt mehr erfahren »

 

Drei Wege, wie Sie kommendes Jahr der Sommer-Flaute keine Chance geben.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie den kommenden Absatz lesen, nicken und sagen: Gute Hinweise. Und Sie werden hochmotiviert sein, einige der Vorschläge umzusetzen.

Eigentlich.

Doch Sie kennen es – das Leben kommt dazwischen.

Und in zwölf Monaten erinnern Sie sich womöglich an diesen Artikel und werden es bedauern, wenn Sie keine der Strategien umgesetzt haben.

Deshalb lautet der erste Schritt in diesem Absatz:

Suchen Sie sich einen der Punkte aus. Notieren Sie einen Termin in Ihrem Kalender und nehmen Sie sich jede Woche mindestens ein bis zwei Stunden Zeit für die Umsetzung.

Ist ein Punkt umgesetzt, starten Sie mit dem nächsten.

Und so weiter …

Strategie #1: Ihr Marketing-Kalender.

Sie starten ein neues Jahr mit Elan. Sie denken: Diesmal schaffe ich x,y und z. Dieses Gefühl hält eine Weile an. Doch irgendwann – erfahrungsgemäß etwa im März, April – stellen Sie fest:

So wenig realisiert – und so viel Zeit ist vergangen. Und Sie bekommen, gelinde gesagt, Panik.

Ihr Marketingkalender ist Ihr „Point of Urgency“. 

Er erinnert Sie Tag für Tag daran, dass Sie nicht unendlich viel Zeit zur Verfügung haben. Dass auch 365 Tage vergehen werden – und das sehr viel schneller, als wir denken.

Weshalb Sie ihn großformatig, deutlich sichtbar aufhängen sollten. Genau darum geht es bei Planung:

Nicht zusätzliche Zeit zu bekommen, sondern Zeit optimal zu nutzen. Doch dazu müssen Sie erst einmal wissen, was optimale und weniger optimale Zeiten sind.

Wir nutzen dazu einen Wandkalender für ein ganzes Jahr. Der Vorteil: Sie sehen auf einen Blick, wo Sie stehen.

 

 

Und so verwenden Sie den Kalender:

Markieren Sie

  • fixe Termine rot (bzw. bei mir rosa …), an denen Kundengewinnung und Akquise nicht möglich ist. Das sind Urlaube, Feiertage etc.
  • Termine orange, an denen Akquise-Aktivitäten nur mäßig sinnvoll sind. Wichtige Messen oder Brückentage beispielsweise.
  • gute Akquise-Zeiten grün.

Das bedeutet nicht, dass Sie an den grünen Zeiten non-stop Akquise machen müssen.

Das bedeutet lediglich, dass das ein optimales Zeitfenster ist.

Ein Tipp: 

Probieren Sie es. Als wir ihn vor Jahren erstmalig einsetzten, konnten wir unseren Umsatz ohne größere Veränderungen deutlich steigern. Denn Zeit wird plötzlich greifbar.

Und das Geschäftsjahr bekommt einen Rahmen, der nicht verhandelbar ist.

Was der Marketing-Kalender noch tut:

Er hilft Ihnen , die „Ebbe- & Flut-Zeiten“ in Ihrem Business zu sehen und sich darauf einzustellen. Denken Sie an das Bild eines Gartens. Bevor Sie ernten, müssen Sie säen.

Und je nachdem, wie viel Sie ernten möchten, müssen Sie eine Menge säen, bevor Sie Ergebnisse sehen..

Ähnlich ist es in Ihrem Geschäft. Wenn Sie die etwas flauen Sommermonate aktiv dazu nutzen, Ihre säenden Aktivitäten zu verstärken, haben Sie mehr Zeit für beispielsweise Kundenbetreuung oder Projekte in den stressigen Zeiten.

Oder Sie planen in dieser Zeit das Schreiben von Artikeln. Oder Arbeiten an Ihrer Webseite.

Strategie #2: Geld an die Seite legen.

Vor Jahren klagte eine Freundin von mir darüber, dass das Finanzamt Selbständige in den Ruin treibt. Sie hatte von einem Fall eines Restaurants gehört, das fast 15.000 Euro Steuern nachzahlen musste.

Ich bin kein Fan deutscher Finanzämter.

Aber wenn ich eine solche Summe nachzahlen muss, habe ich im Vorfeld viel Geld verdient. Und das weiß ich normalerweise. Und das bedeutet: Sie müssen schlaues Finanzmanagement betreiben.

Lesen Sie mehr hier dazu: Risiken der Selbständigkeit: Die 8 größten.

Eine Möglichkeit ist das System des Profit First von Mike Michalowicz. Vereinfacht ausgedrückt steuern Sie Ihre Finanzen über verschiedene „Töpfe“. Einer der Töpfe – ein Spartopf – wird Monat für Monat mit einem Betrag gefüllt.

Das muss kein hoher Betrag sein. Die Regelmäßigkeit ist entscheidend.

Denn wenn die „Saure-Gurken-Zeit“ da ist, wissen Sie, dass Sie ein Polster haben. Und das setzt der Angst einiges entgegen.

Strategie #3: Mit Kunden und Interessenten in Kontakt bleiben und regelmäßig Angebote machen.

Sie wissen nie, wann Kunden kaufen. Manche benötigen Jahre und einige Dutzend Kontakte, bevor sie so weit sind.

Andere kaufen sofort.

Doch die Sofort-Kunden betragen nur 3 % aller potentiellen Kunden. Dem gegenüber stehen statistisch gesehen 67 % Kunden, die womöglich irgendwann, wenn alles passt, vielleicht … kaufen würden.

Doch dazu müssen sie von Ihnen hören. Immer wieder. Und immer wieder mit überzeugenden Inhalten.

Lesen Sie hier mehr dazu: Leadgenerierung: Womit es startet, warum es so wichtig ist

Zusammenfassung

Wenn Sie die Angst vor dem Sommerloch packt, ist das verständlich. Denn Sie hören überall, wie leicht, locker und reibungslos bei anderen die Geschäfte laufen. Angeblich.

Die Wahrheit lautet: Wir müssen vorsorgen, damit es reibungslos läuft.

Wenn das für Sie jetzt nach viel Arbeit klingt, verstehe ich Sie. Denn wenn wir alleine arbeiten, kommt das mit einigen Herausforderungen.

Wenn Sie Hilfe dabei wünschen – buchen Sie ein kostenloses Strategiegespräch mit uns und wir geben Ihnen mindestens drei Tipps, wie Sie schnell starten können.

 

 

 

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